Tag des Wolfes 2026 Gedanken zum Aktionstag für den Wolf
Seit einigen Jahren ist auf Anregung des NABU der 30. April dem „Tag des Wolfes“ gewidmet.
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Seit einigen Jahren ist auf Anregung des NABU der 30. April dem „Tag des Wolfes“ gewidmet.
Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Startup Pax Lupus hat eine mobile Anlage entwickelt, die Wölfe mit Drohnen vertreibt, ohne die Tiere zu schädigen. Nun suchen sie Betriebe, um das System zu testen.
Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am 27. März 2026 erwartungsgemäß einem Gesetz zugestimmt, das den Wolf als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufnimmt. Auch das Bundesnaturschutzgesetz wird angepasst. Die Gesetzesänderungen treten am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.
In zwei weiteren Bundesländern wurde der Wolf jetzt mit ganzjähriger Schonzeit ins Jagdrecht aufgenommen: in Bayern und in Brandenburg.
Der Wolf soll ins Bundesjagdgesetz aufgenommen werden – dies sieht ein Gesetzesvorhaben der Bundesregierung vor, zu dem sich der Bundesrat am 30. Januar 2026 geäußert hat.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Rissserie in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen (in und um die Präventionsgebiete Westerwald und Hunsrück) kamen am 23. Januar 2026 über 1000 Menschen zum länderübergreifenden Mahnfeuer bei der Grillhütte in Rehe im Westerwaldkreis. Unter dem Motto...
Über die geplanten Gesetzesänderungen zum Wolf auf Bundesebene Ende 2025 trat das Dialogforum „Weidetierhaltung und Wolf“ in den konstruktiven Austausch. Niedersachsen bereitet nun gemeinsam mit Verbänden einen Wolfs-Managementplan vor.
Mit dem Mahnfeuer im Westerwald wird ein wirksames Wolfsmanagement gefordert. Veranstalter sind die Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald, der Landesverband der Schafhalter/Ziegenhalter und Züchter Rheinland-Pfalz, Weidezone Deutschland und der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau.
Der Herdenschutz ist ab sofort in einem erweiterten Gebiet förderfähig. Zudem ruft das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO) zur Meldung von Sichtungen und Nachweisen auf.
Die Wolfsbestände in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Insgesamt stieg die Anzahl der Wölfe von 268 Individuen im Monitoringjahr 2014/15 auf 1 633 Tiere im Monitoringjahr 2024/25.
Der Landesschaf- und Ziegenzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern fordert den Landwirtschafts- und Umweltminister in einem Schreiben auf, bei den Gesprächen über den Gesetzesentwurf zur Aufnahme des Wolfes in das Bundesgesetz standhaft zu bleiben.
Ende Dezember 2025 wurden im Bayerischen Ministerialblatt (BayMBI) die seit dem 1. Januar 2026 geltenden bayerischen Wolfsgebiete im Sinne des Schadensausgleichs amtlich bekannt gegeben. Leopoldsreuter Wald und Köschinger Forst sind neue Wolfsterritorien.
Zum Schutz von Weidetieren wird der Wolf – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – nun in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen. Das sieht der vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vorgelegte Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett am 17. Dezember 2025 beschlossen hat.
Die Vorsitzende des Landesschaf- und Ziegenzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Susanne Petersen, sieht Fortschritte im Umgang mit dem Wolf, aber auch weiteren Handlungsbedarf.
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