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TV-Tipps

Unsere TV-Tipps rund um die Themen Schafe und Ziegen, Natur und Wölfe, Essen und andere Länder aktualisieren wir für Sie regelmäßig. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich. Einige Sender sind kostenpflichtig.

Dienstag, 3. März | 3sat | 15.05 Uhr: Schweizer Hundegeschichten

Herdenschutzhunde – Die alpinen Beschützer gegen Wolf & Co. Die zweiteilige Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Mensch und Hund.

Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die für das Seelenheil und Sicherheit sorgen. So sieht der Herdenschutzhund die Schafe als seine Familie und nicht den Urvater Wolf, den er, wenn es sein muss, bis aufs Blut bekämpft.

Es ist frühmorgens. Noch liegt Nebel über den satten grünen Wiesen. Er streift langsam durch die Herde, beobachtet die Umgebung, bleibt immer wieder stehen und versucht, verdächtige Gerüche auszumachen. Es ist Bello, der alte Herdenschutzhund.

Irene Jauch ist die Hirtin der Alp Oberberg im Kanton Uri. Nach dem Wolfsangriff im Jahr 2015 hat sie den Alpbetrieb von ihrer Schwiegermutter übernommen und setzt seither auf die tatkräftige Unterstützung von Herdenschutzhunden. Das Filmteam begleitet sie und ihre Hunde bei ihrer Arbeit auf der Alp und gibt einen Eindruck von der atemberaubenden Idylle, aber auch von der harten Arbeit, die die Präsenz des Wolfes im Land mit sich bringt.

David Gerke ist einer der wenigen Schäfer, die den Wolf in der Schweiz verteidigen. Er weiß um die Angst und den Mehraufwand der Hirtinnen und Hirten im Land, sieht die Existenz des Wolfs aber als natürliche und für die Regulierung des Wildtierbestands notwendige Fügung.

Alfred Bernet züchtet Herdenschutzhunde italienischer Abstammung und bildet sie aus. Weil die Hunde die beste Option gegen Wolfsangriffe zu sein scheinen, steigt deren Nachfrage mit der Ausbreitung des Wolfs stark an. Die Herausforderung für Bernet besteht darin, Quantität und Qualität unter einen Hut zu bringen.

Daniel Brechbühl gibt seine Schafe seit Jahren zu Irene Jauch auf die Alp. Auch ihm sitzt der Schock des Wolfsangriffs von 2015 noch immer in den Knochen. Die Herdenschutzhunde und zusätzlichen Schutzmaßnahmen seitens der Hirtin stimmen ihn jedoch positiv. Er besucht seine Schafe auf der Alp Oberberg und unterzieht sie einer Hufpflege.

Mittwoch, 4. März | 3sat | 16.15 Uhr: Die wilde Schönheit der Pyrenäen

In dem Hochgebirgszug mit rund 200 Gipfeln über 3000 Meter hoch, steilen Schluchten, abgeschiedenen Tälern und Bergdörfern leben die Menschen in enger Verbundenheit mit der wilden Natur.

Gisèle Gouazé ist eine der letzten Schafzüchterinnen. Sie treibt ihre Herde noch jedes Frühjahr auf die Sommerweide im Hochgebirge. Für die traditionelle Transhumance, den Almauftrieb, ist sie mit ihrer Familie und 300 Schafen tagelang zu Fuß unterwegs. Doch seit in den Pyrenäen wieder Braunbären angesiedelt wurden, fallen jedes Jahr Hunderte Schafe den Bären zum Opfer. Ganze Herden geraten in Panik vor den Bären und stürzen die Klippen hinab. Auch Gisèle hat in einer der vorherigen Sommersaisons bereits über 200 Schafe verloren. Daher macht sie sich in diesem Jahr voller Sorgen auf den Weg hinauf auf die Sommerweide.

Im Streaming: 4. März 2026, 06.00 Uhr bis 10. März 2026

Mittwoch, 4. März | 3sat | 17.45 Uhr: mareTV: Korsika

Faszinierende Bergwelt im Mittelmeer. In Canari regt sich etwas: Dort lassen sich gegen den Trend junge Familien nieder und beleben traditionelle Berufe wie die Imkerei, Tischlerei und Landwirtschaft – alles mit Meerblick. Sabrina Lorenzi stellt wieder typisch korsischen Schafkäse her. Und aus der Milch wird ein ganz neues Produkt kreiert: Schafmilcheis. Meersalz und Bergkräuter prickeln erfrischend auf der Zunge.
Im Streaming: 4. März 2026, 06.00 Uhr bis 10. März 2026

Samstag, 7. März | 3sat | 5.55 Uhr: Kuh, Schaf, Wolf und Klima – Almen unter Druck

Beim Stichwort "Alm" haben viele Menschen idyllische Bilder vor Augen, doch die einzigartige Tiroler Kulturlandschaft ist in Gefahr.

Durch die Zunahme der großen Beutegreifer Wolf und Bär, durch Klimawandel und steigende Kosten, etwa für Hirten, gerät die Almwirtschaft zunehmend unter Druck. Der Film zeigt die nicht verkitschte Realität auf mehreren entlegenen Tiroler Almen.

Auf die Bodenalm im Zillergrund müssen die Kühe über steile Steinstufen aus der Barockzeit hinaufklettern. Die Besitzer kämpfen seit Jahren für einen gut begehbaren Weg. Sonst droht der 250 Jahre alten Alm das Ende.
Aus den Almschweinen, die auf der Oberbrunnalm bei Scharnitz vor den Augen der Gäste grasen, produziert der innovative Bauer Speck, den es nur dort zu essen gibt.

Und im Verwalltal trotzt eine erfahrene Schafhirtin den Raubtieren. Mit ihren sechs Hirtenhunden engagiert sich Anita Gnigler für ein aufwendiges Herdenschutzprogramm.

Das Landschaftsporträt aus der Reihe "Erlebnisreisen" stellt die Urlaubsregion Osttirol in Österreich vor – eine abgeschiedene Enklave mit eigener Lebensart. Das Landschaftsporträt aus der Reihe "Erlebnisreisen" stellt die Urlaubsregion Osttirol in Österreich vor – eine abgeschiedene Enklave mit eigener Lebensart. Am Ende des Sommers denkt Anita Gnigler manchmal ans Aufhören, doch im Frühling zieht es die Hirtin wieder hinauf auf die Alm.

Mittwoch, 11. März | WDR | 10.20 Uhr: Die Tierärzte – Retter mit Herz 

Auf Sylt haben Schafe immer Vorfahrt – ganz besonders im Naturschutzgebiet auf der Nordspitze der Insel. Mutterschaf Meggie aus der Herde von Wolf Diedrichsen wurde diese Vorfahrt von einem Touristen im Sportwagen rabiat genommen. Die Verletzungen des Tieres sind schwer. Tierärztin Stephanie Petersen startet einen Rettungsversuch nach Feierabend. Yasmin Diepenbruck kehrt besorgt aus dem Urlaub mit ihrem Hund Charly zurück. Charly hat eine große Geschwulst am Oberkiefer und eine dicke Backe. Die Ursache ist vollkommen unklar. Um ihr auf den Grund zu gehen, wird Charlie in Narkose gelegt. In der Praxis an der Mosel beginnt die detektivische Suche. Labradorhündin Gala hat einen wichtigen Job. Sie führt die blinde Sabine Stutzki. Dafür muss Gala einhundert Prozent fit und gesund sein. Tierarzt Fabian von Manteuffel checkt die siebenjährige Hundedame gründlich durch. Eine Ohrenentzündung und ein möglicher Tumor an der Milz alarmieren den Veterinär.

Mittwoch, 11. März | arte | 21.55 Uhr: Die Schäferfamilie

Damien und Claire leben mit ihren drei Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren in den Schweizer Alpen. Sie sind Schäfer – und das ist für sie nicht nur ein Beruf, sondern ein Lebensentwurf mit all seinen Freuden und Pflichten. Seine Familie, seine Herde und seine Hunde gehen Damien über alles. Fünf Monate im Jahr verbringt er allein draußen mit den Schafen. Claire kümmert sich währenddessen um die Kinder, die übrigen Tiere und alles andere. Die Dokumentation gibt Einblicke in das Leben dieser ungewöhnlichen Familie.

Damien und Claire Jeannerat leben zusammen mit ihren drei Kindern in den Bergen um Crans-Montana in der Schweiz. Die Schäferei war nicht ihre ursprüngliche Berufswahl. Damien war als Landschaftsgärtner tätig, als er den Auftrag erhielt, brachliegende Wiesen zu pflegen. Das viele gemähte Gras, das ungenutzt verkam, brachte ihn auf die Idee, Tiere zu halten. Was mit einer Handvoll Schafen und Ziegen begann, wurde schließlich zu einer Vollzeitbeschäftigung mit nicht weniger als 400 Schafen, 80 Ziegen, drei Kühen, sechs Pferden, fast 200 Lämmern, 14 Hütehunden und ganz nebenbei drei Kindern.

Claire kommt ursprünglich aus Großbritannien, lebt aber bereits seit 21 Jahren in der Schweiz. Vor sechs Jahren gab sie ihre internationale Karriere auf, um ihrer Leidenschaft zu folgen und mit ihrem Mann zusammenzuarbeiten. Sie ist stolz darauf, Hirtin zu sein. Die Arbeit mitten in der Natur birgt immer neue Überraschungen und Herausforderungen. Man lernt nie aus und wird sich der eigenen Grenzen bewusst.
Claire und Damien haben sich mit der Schäferei nicht nur einen Beruf ausgesucht, sondern einen Lebensentwurf, der nicht immer einfach und idyllisch ist. Damien verbringt fünf Monate im Jahr draußen mit den Schafen. Für diesen Zeitraum bleibt die Familie getrennt: Während er allein in den Bergen ist, achtet Claire darauf, dass die Kinder nicht den Kontakt zu Gleichaltrigen verlieren. Die Dokumentation zeigt die Freuden, aber auch die Mühen und Momente des Zweifels im Leben dieser ungewöhnlichen Familie.

Die Sendung ist auch online verfügbar, vom 12. Dezember 2025 bis 11. Juni 2026 auf arte.tv.

Sonntag, 15. März | hr | 15.30 Uhr: Landleben neu entdeckt! Aus der Reihe "herkules"

Kuschelige Alpakas, die Kindern helfen, Bio-Milch, die zum sahnigen Sommerschmaus wird: „herkules“-Moderator Andreas Gehrke erlebt auf seiner Entdeckungsreise auf hessischen Höfen Geschichten, die zu Herzen gehen. Zusammen mit Alpakaflüsterin Milena führt er die Tiere in den Kindergarten der Lebenshilfe in Korbach und staunt über die besondere Ausstrahlung der Alpakas. Dabei erlebt er so manche Überraschung.

Für leuchtende Kinderaugen sorgt der Moderator in Gudensberg zusammen mit Milchbauer Jens Griesel. Der ist in siebter Generation Landwirt und landet mit seinem Bio-Hof einen Clou: mit selbstgemachtem, sahnig-frischem Eis in den Sorten Heidelbeer-Hanf oder Schmand-Mohn. „herkules“ trifft auf schlaue Bauern mit tierisch-guten Ideen.

Montag, 16. März | SWR | 20.15 Uhr: Land – Liebe – Luft: Letzte Ausfahrt Bauernhof

Vier Erwachsene, vier Kinder, Pferde und Schafe, Hühner, Hunde. Viele Feriengäste und Kunden vom Hofladen – es geht lebendig zu auf dem Rosenhof in Züsch im Hunsrück. Was als Hobby für den Eigenbedarf begann, soll für Irmgard Feuerbach ihre Zukunft werden. Gemeinsam mit ihrem Mann will sie auf dem Hof ihrer Eltern nach und nach Landwirtschaft aufbauen, vor allem hochwertiges Fleisch produzieren. Dafür sieht sie im Landkreis Trier-Saarburg einen guten Markt.

Bisher schreibt der Hof allerdings nur Miese und Reitstunden zu geben, wie ihre Mutter Rainhild Wenzel das auf dem Rosenhof anbietet, ist nicht ihr Ding. Damit ihre Pläne sich erfüllen, muss sie vor allem Kosten senken, doch auch die Landwirtschaft professionalisieren. In einem neuen Stall will sie mehr Masthühner unterbringen sowie weitere Schafrassen aufziehen und eine Wurstküche einrichten.

Montag, 16. März | NDR | 22.00 Uhr: Gefahr aus dem Stall – Erst das Tier, dann wir?

Die jüngste Vogelgrippewelle im Herbst 2025 hat den Norden überrollt – mit einer Wucht wie nie zuvor. Gleichzeitig grassieren in Deutschland 15 weitere Tierseuchen, von der Afrikanischen Schweinepest bis zur Blauzungenkrankheit. "Das hatten wir vorher in dieser Häufung noch nicht", sagt Prof. Martin Beer, stellvertretender Leiter des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) für Tierseuchenforschung.

Die Erreger bedrohen Wild- und Nutztiere, verursachen Milliardenschäden in der Landwirtschaft. Und auch Menschen stecken sich an. Wie sehen die Gegenmaßnahmen aus, sind sie wirkungsvoll genug, oder könnte eine neue Pandemie drohen? Diesen Fragen gehen die NDR-Autoren Ute Jurkovic und Lars Kaufmann in der "NDR Story" nach.

Der Film zeigt, wie sich der Landkreis Parchim gegen die Afrikanische Schweinepest wappnet. Begleitet eine Amtstierärztin, die im Osnabrücker Land Schweineställe überprüft. Und dokumentiert, wie die jüngste Ausbruchswelle der Vogelgrippe – trotz aller Gegenmaßnahmen – in kurzer Zeit ganz Norddeutschland erfasst.
Die Krankheit gilt als Zoonose, ihre Erreger können auch auf Menschen überspringen. Noch schaffen sie es nicht, sich direkt von Mensch zu Mensch weiterzuverbreiten und so eine Infektionswelle auszulösen. Doch die Gefahr besteht, wenn sich Vogelgrippeviren mit saisonalen Influenzaviren mischen und immer weiter anpassen. Deshalb hat für den Virologen Beer vom FLI höchste Priorität, die Ausbrüche einzudämmen, um diese Gefahr so gering wie möglich zu halten. Wie gut gelingt das?

Dienstag, 17. März | 3sat | 16.15 Uhr: Der Apennin – Italiens Naturparadies

Von den Abruzzen nach Kalabrien. Der Apennin ist das Rückgrat und die Seele Italiens gleichermaßen. Von Nord nach Süd durchziehen Hoch- und Mittelgebirge das italienische Festland bis in die Stiefelspitze.
Der Apennin prägt mit seinen historischen Orten das Land ebenso wie mit seiner oft wilden und unzugänglichen Natur. Zahlreiche Nationalparks mit seltenen Arten wie dem Bienenfresser oder dem Marsischen Braunbären gibt es dort.

"L'Italia minore", "kleines Italien", nennen die Einheimischen liebevoll ihren Apennin. Die Reise durch den südlichen Apennin beginnt am Gran Sasso mit dem fast 3000 Meter hohen Corno Grande, der höchsten Erhebung des Gebirgszugs.

Die Landschaft des Campo Imperatore wird seit Jahrhunderten von der Schafzucht geprägt. Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund bewahrt die Schafe vor den Angriffen der Wölfe. Weiter gen Süden kommen Braunbären von den bewaldeten Höhenlagen bis ins tiefer gelegene Dorf Villalago. Die Menschen des pittoresken kleinen Orts haben sich an den Besuch der Marsischen Bären gewöhnt.

Im Streaming: 17. März 2026, 06.00 Uhr bis 15. April 2026 

Mittwoch, 18. März | ARD-alpha | 7.30 Uhr: Willi wills wissen – Expedition Island: Eine tierisch gute Insel!

Willi wandelt auf den Spuren der Wikinger – in Island. Die einzigartige Vulkaninsel im Norden Europas wurde schon vor 1000 Jahren von den Wikingern besiedelt. Heute will der Reporter herausfinden, welche besonderen Tiere es auf der Insel gibt. Willis Begleiter ist der Isländer Heimir. Und der erklärt ihm, dass Schafe auf Island nicht einfach nur Schafe sind.

Die beiden besuchen die Schaf-Farm von Jon und Elene. Die Vorfahren ihrer Tiere wurden alle von den Wikingern auf die Insel gebracht! Willi hilft, die riesige Schafherde in den Stall zu treiben. Wie dicht das Fell der Tiere ist, kann er genau sehen, als Jon ein Schaf schert. Für Willis warmen Islandpulli hat ein Tier sein Körperkleid lassen müssen. Aber das wächst ja zum Glück wieder nach! 

Donnerstag, 19. März | arte | 12.25 Uhr: Stadt Land Kunst – Lozère: Wertvolle Wolle

Auf den Hochebenen der Cevennen im südfranzösischen Département Lozère erklingt überall das Blöken der Schafe. Heute liefern sie vor allem die Milch für mehrere beliebte Käsesorten. Doch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Wollspinnerei der wichtigste Wirtschaftszweig in der Region. So verhalf das Wissen seiner Bewohner dem ursprünglich armen Gebiet zu Reichtum.

Freitag, 20. März | 3sat | 13.10 Uhr: Die Hofübergabe – Alte Äcker, neue Wege

Vielerorts stehen landwirtschaftliche Betriebe vor dem Aus, weil niemand da ist, der sie übernehmen will. Kommt es zu einer Hofübergabe, können sich mit Kreativität ungeahnte Chancen auftun.

Dann weicht die Schafherde einer Pilzzucht, und die Milchkühe machen Freilandschweinen Platz. Oder außerfamiliäre Quereinsteiger bringen frischen Wind in alte Mauern. Beispiele zeigen, was bewirkt werden kann, wenn positives Miteinander der Generationen waltet.

Im Film erzählen Jung und Alt berührende Geschichten rund um die Hofübergabe und von tiefgreifenden Veränderungen ihrer Betriebe. Sie sprechen aber auch über ihre Ängste und Konflikte, wenn sich Machtstrukturen ändern und eingefahrene Pfade verlassen werden.

Freitag, 20. März | ARD-alpha | 20.15 Uhr: Länder-Menschen-Abenteuer: Im Herzen Schottlands – Mit dem Zug durch die Highlands

Los geht es auf diesem Reiseabschnitt in der alten Königsstadt Stirling. Sie gilt als Nahtstelle zwischen den sanften Lowlands und den Highlands. Hoch im Norden liegt die kleine Farm von Beth und Tim Rose. Die beiden ehemaligen Städter sind nun Crofter, also Landwirte. Sie haben einige Kühe und Schafe und bewirtschaften ihr Land. Da das Geld nicht reicht, muss Tim weiterhin regelmäßig auf Ölplattformen arbeiten. Währenddessen ist seine Frau Beth fünf Wochen lang mit den zwei Kleinkindern allein. Dabei ist sie nonstop damit beschäftigt, die Farm in Schuss zu halten und die Schafe, Kühe und die beiden Söhne zu versorgen.

Freitag, 20. März | ARD-alpha | 21.00 Uhr: alpha-retro: Kanadischer Frühling (1968)

"Expeditionen ins Tierreich" mit Heinz Sielmann. Heinz Sielmann unternimmt wieder eine seiner berühmten "Expeditionen ins Tierreich". Dieses Mal reisen er und sein Team nach Kanada. In den Rocky Mountains im Westen Kanadas hat die Schneeschmelze gerade begonnen. Deshalb können u.a. die Frühjahrsaktivitäten der Bergschafe, Schneeziegen, Elche und Wölfe gut beobachtet werden.

Sonntag, 22. März | NDR | 7.10 Uhr: Hofgeschichten – Ackern zwischen Alpen und Ostsee

Sommerfrisur für die Deichschafe! Der Schafscherer kommt zu den Smidts in Ostfriesland, um siebzig Tiere zu scheren. Beim letzten Tier lässt sich Albert etwas Besonderes einfallen: eine Löwenmähne!

Montag, 23. März | arte | 18.40 Uhr: Köstliches Südtirol – Im Reich der Dolomiten

Bei den Geislerspitzen im Villnösstal hält Günther Pernthaler Brillenschafe, die älteste Schafrasse Südtirols. Züchter wie er setzen sich für den Erhalt der Tiere ein, nachdem die Rasse schon fast als ausgestorben galt.

Mittwoch, 25. März | NDR | 11.40 Uhr: Geschichten aus dem Wildpark Lüneburger Heide

Klauenpflege bei den Mufflons. An diesem Morgen sind die Klauen der Mufflons fällig, doch die Schafe haben keine Lust auf hübsche Füße. Obertierpflegerin Alexandra Urban und ihre Kollegen müssen wohl oder übel eine Sportstunde einlegen, um die sprunggewaltigen Tiere einzufangen.

Freitag, 27. März | NDR | 14.30 Uhr: Die Nordreportage: Lammzeit bei den Großstadtschäfern

In der Kloster- und Gutsschäferei der Familie Langen stehen aufregende Tage und Nächte an. Innerhalb weniger Wochen erwarten Vater Jörg, Mutter Petra und Sohn Joshua die Geburt von bis zu 140 Lämmern. Das Besondere: Die Schäferei liegt in einer norddeutschen Großstadt, in Osnabrück. Für die Familie ist die Schafzucht mittlerweile ein wichtiges Standbein neben dem Garten- und Landschaftsbau und ein wagemutiges Unternehmen in einer Zeit, in der es immer weniger Schäfer gibt. Für viele rentiert sich die Arbeit nicht mehr.

Für Familie Langen hat die Schafzucht als Hobby angefangen. Inzwischen tragen die mehr als 250 Tiere der Herde unter anderem mit der Pflege von Naturschutzflächen zu einem Viertel des Umsatzes bei. Die Tendenz ist steigend. Und der Nachwuchs zum Betreiben der Schäferei ist mit Sohn Joshua gesichert. Er ist sogar deutscher Jungzüchtermeister mit 20 eigenen Schafen. "Die Nordreportage" begleitet eine besondere Familie in der Lammzeit.

Montag, 30. März | arte | 12.25 Uhr: Stadt Land Kunst – Baskenland: Von Menschen und Schafen

Seit der Jungsteinzeit, als der Mensch begann, Natur und Tierwelt zu zähmen, sind Schafherden fester Bestandteil des französischen Baskenlandes. Bis heute wird ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzflächen der Schafzucht gewidmet. Als in den 1950er Jahren Verbindungsstraßen zwischen Berg und Tal gebaut wurden, entwickelten sich die Pyrenäen zu einem wichtigen Standort der Wollindustrie, und auch die zuvor kleinbäuerliche Milchproduktion intensivierte sich. Heute werden im Département Pyrénées-Atlantiques so viele Bauernkäse hergestellt wie wohl nirgendwo sonst in Frankreich.

Montag, 30. März | ARD-alpha | 20.15 Uhr: Länder-Menschen-Abenteuer: Die wilde Schönheit der Pyrenäen

"Länder – Menschen – Abenteuer" begibt sich der Länge nach auf die Reise, vom Mittelmeer bis zum Atlantik durch die französischen Pyrenäen. Der Film ist zugleich eine Reise durch das Jahr in diesem besonderen Stück Europa.

Gisèle Gouazé ist eine der letzten Schafzüchterinnen. Sie treibt ihre Herde noch jedes Frühjahr auf die Sommerweide im Hochgebirge. Für die traditionelle Transhumance, den Almauftrieb, ist sie mit ihrer Familie und 300 Schafen tagelang zu Fuß unterwegs. Doch seit in den Pyrenäen Braunbären wiederangesiedelt wurden, fallen jedes Jahr Hunderte Schafe den Bären zum Opfer. Ganze Herden geraten in Panik vor den Bären und stürzen die Klippen hinab. Auch Gisèle hat in einer der vorherigen Sommersaisons bereits über 200 Schafe verloren. Daher macht sie sich in diesem Jahr voller Sorgen auf den Weg hinauf auf die Sommerweide.

Montag, 30. März | Bayerisches Fernsehen | 21.00 Uhr: Versteckte Paradiese: Arche-Höfe in den Alpen

Viele alte Nutztierrassen sind vom Aussterben bedroht. Das Filmteam begleitet zwei Arche-Bauern in den österreichischen Alpen. Sie setzen sich leidenschaftlich für den Erhalt alter Kuh-, Schaf- und Ziegenrassen ein.
Die gewöhnlichsten aller Tiere sind auf die Rote Liste bedrohter Tierarten gerückt: Schafe, Ziegen, Hühner, Rinder, Schweine sind vom Aussterben bedroht. Alte Nutztierrassen, die seit Jahrhunderten die alpine Kulturlandschaft prägten, wurden durch wenige Hochleistungsrassen ersetzt.

Dieser Film erzählt von zwei Menschen, die sich für den Erhalt dieser aussterbenden Tierrassen in den Alpen einsetzen. Tobias Riedelsperger und Angelina Pucher. Beide betreiben einen Arche-Hof, wo sie die Tiere halten und züchten, und beide bringen ihre Tiere im Sommer auf die Alm im österreichischen Hochgebirge.

Tobi lebt im Salzburger Land und kümmert sich um die Pustertaler Sprinzen, eine Rinderrasse, die in Österreich fast schon ausgestorben war. Er hat einen neuen Stall gebaut und glaubt daran, dass die Welt besser wird, wenn alte Rassen erhalten bleiben.

Angelina lebt in Kärnten am Großglockner und hat sieben verschiedene Tierrassen auf ihrem Hof: darunter Sulmthaler Hühner und Cröllwitzer Puten. Ihre Favoriten sind die "Braunen Bergschafe" und die Tauernschecken-Ziegen. Sie ist überzeugt, dass alte Rassen gesünder und viel robuster sind als moderne, überzüchtete Tiere, die auch in den harten Bedingungen des Hochgebirges überleben können.

Ein Filmteam begleitet Tobi und Angelina bei ihrem leidenschaftlichen Einsatz für ihre Tiere durchs Jahr und zeigt die faszinierende Welt des Hochgebirges. Die beiden zeigen, wie wichtig es ist, alte Rassen in ihrer Vielfalt zu bewahren.

Dienstag, 31. März | NDR | 11.30 Uhr: Die Nordreportage: Lammzeit, Schafschur, Reitabzeichen

Frühling bei Albert Smidt. Landwirt Albert Smidt aus Ostfriesland gehörte zu den beliebtesten Protagonisten der "Hofgeschichten" im NDR Fernsehen. 2023 war er mit seiner Familie in der deutschlandweiten Ausgabe "Hofgeschichten – Ackern zwischen Alpen und Ostsee" auch in Das Erste zu sehen. "Die Nordreportage" zeigt jetzt am Stück die schönsten Geschichten aus der ARD-Reihe rund um Albert und seine Familie.

Im Frühling müssen die Schafe zum Friseur. Dann packt die ganze Familie gemeinsam mit an, um den Schafscherer zu unterstützen. Aber ein bisschen Auszeit gibt es doch: Wenn die Smidts zum Landmaschinenmarkt fahren und um alte Schätzchen feilschen.

Albert Smidt ist inzwischen 76 Jahre alt und noch immer hilft er seinen Töchtern und seiner Enkelin bei der Arbeit auf dem Hof. Die Frauen führen den Reitstall und die Deichschäferei im Nebenerwerb und arbeiten hauptberuflich in anderen Bereichen.

Die Perspektiven für kleinere Höfe wie ihrer ist schwierig und keine sichere Existenz. Gerade die Lage direkt an der tideabhängigen Unterems macht es umso schwieriger. Dennoch wollen Silke, Alice und Hanna den Betrieb, der seit sechs Generationen in Familienbesitz ist, erhalten.

"Die Nordreportage" zeigt, wie Albert und seine Familie trotz vieler Schwierigkeiten mit großer Leidenschaft und Zusammenhalt ihren Betrieb durch einen ereignisreichen Frühling bringen.

Dienstag, 31. März | hr | 20.15 Uhr: Raus aufs Land – Der Süden (1)

NDW-Sänger kauft Dorfhotel: Markus will Spaß – diesmal aufm Land. Der Traum vom idyllischen Landleben – immer noch zieht es Großstädter „Raus aufs Land“. 

Dennis und Sabrina sind vor wenigen Wochen in ihr neues Zuhause auf dem Land in Unterfranken am Main gezogen. Ein mutiger Neustart in einem 1890 erbauten Haus, das sie über Kleinanzeigen entdeckt und für 76.000 Euro erworben haben.

Andreas und Bernd hatten gut bezahlte Jobs in Zürich. Und haben jetzt ein paar Hühner, Schafe und zwei eigensinnige Hundewelpen auf einem ehemaligen Bauernhof mitten im Schwarzwald. Der Neustart auf dem Land war zwar ihr Traum, aber ganz so einfach wie sie sich das Leben in der Natur vorgestellt haben, ist es dann doch nicht. Zum Glück gibt es hilfsbereite Nachbarn, die den Ex-Städtern unter die Arme greifen. 

Freitag, 3. April | NDR | 11.30 Uhr: Echtes Leben – Ostern auf der Hallig

Für die knapp 100 Einwohner, die auf Hallig Hooge leben, ist die Nordsee immer präsent. Bei Land unter schwappen die Wogen manchmal bis direkt an die Türschwelle. Wer unter diesen besonderen Bedingungen lebt, muss wetterfest sein und vielleicht auch über eine gehörige Portion Gottvertrauen verfügen.

Jungbäuerin Eilien Brogmus hat in dieser Zeit besonders viel zu tun: In ihrer Schafherde sind 18 Osterlämmer geboren. Einige davon muss sie zusammen mit ihrer Mutter Katrin mit der Flasche aufziehen. Denn ein Mutterschaf hat Drillinge zur Welt gebracht, da reichen die zwei Zitzen, die Schafe haben, nicht aus. Eilien ist mit all dem vertraut, sie ist eine der wenigen, die auf der Hallig groß geworden und geblieben ist. Jetzt macht sie sich Gedanken: Wie wird sie einen Mann finden, der hier sein Leben mit ihr teilen will?

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.