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Agrarpolitik

Neues von der UMK?

Vom 12. bis 14. November 2025 tagten die Umweltminister der Länder sowie Bundesumweltminister Carsten Schneider in Saarbrücken. Bei dieser Herbst-Umweltministerkonferenz (UMK) stand zum wiederholten Mal der Wolf auf der Tagesordnung.

von Red. erschienen am 17.11.2025
UMK im Saarland: In der Mitte die Umweltminister der Bundesländer Saarland (Petra Berg), Brandenburg (Hanka Mittelstädt) und Mecklenburg-Vorpommern (Till Backhaus). © Karl-Josef Schäfer
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In dem aus der UMK hervorgehenden Beschluss, der jedoch keine bahnbrechenden Neuheiten enthält, wird der Bund unter anderem gebeten, umgehend die Regelungen für die Anpassung des Bundesjagdgesetzes vorzulegen und mit den Ländern abzustimmen, die Zusammenarbeit mit den angrenzenden Staaten hinsichtlich des Wolfs­managements deutlich zu intensivieren, um den Austausch zwischen den nationalen Teilpopulationen bei der Beurteilung des Erhaltungszustands berücksichtigen zu können. Der Beschluss wird nun an die Agarministerkonferenz übermittelt.

Schäfer vor Ort

Am 13. November reiste eine Delegation des Bundesverbandes Berufsschäfer (BVBS) nach Saarbrücken, um sich vor Ort für die Anliegen der Schäfer und Schafhalter einzusetzen. Im direkten Kontakt mit einigen Ministerinnen und Ministern konnten wichtige Anmerkungen zur GAP nach 2027 und zur Wiederherstellungsverordnung vermittelt sowie das Positionspapier des BVBS zu den herrschenden Rahmenbedingungen für die Branche überreicht werden.


Ein offizieller Bericht zur 105. UMK liegt noch nicht vor (Stand 17. November 2025). Sobald etwas zu den TOP 23+24 „Anpassung der artenschutzrechtlichen Regelungen zum Wolf im Bundesnaturschutzgesetz und Bundesjagdgesetz“ und TOP 24 „Umgang mit dem Wolf nach Änderung der FFH-Richtlinie“ vorliegt, informieren wir Sie.

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1 Kommentare
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  • Georg Theobald 21.11.2025 15:18
    Bemerkenswert ist die Tatsache, dass weder jemand vom Bundesumweltministerium noch jemand von einem Grünen Landesumweltministerium das Gespräch mit den Berufsschäfer oder den anderen landwirtschaftlichen Gruppen gesucht hat. Dann muss man sich ständig anhören das gerade die Grün geführten Ministerien mit uns in einem ständigen Dialog befinden. Hoffentlich ist dieses Spiel bald zu Ende.
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