Bayern | Brandenburg Wolf ins Jagdrecht aufgenommen
In zwei weiteren Bundesländern wurde der Wolf jetzt mit ganzjähriger Schonzeit ins Jagdrecht aufgenommen: in Bayern und in Brandenburg.
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In zwei weiteren Bundesländern wurde der Wolf jetzt mit ganzjähriger Schonzeit ins Jagdrecht aufgenommen: in Bayern und in Brandenburg.
Der Deutsche Bundestag hat am Abend des 5. März 2026 den von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vorgelegten Gesetzentwurf zur Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) beschlossen. Nun muss der Bundesrat dem Gesetzentwurf noch zustimmen.
Über die geplanten Gesetzesänderungen zum Wolf auf Bundesebene Ende 2025 trat das Dialogforum „Weidetierhaltung und Wolf“ in den konstruktiven Austausch. Niedersachsen bereitet nun gemeinsam mit Verbänden einen Wolfs-Managementplan vor.
Mit dem Mahnfeuer im Westerwald wird ein wirksames Wolfsmanagement gefordert. Veranstalter sind die Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald, der Landesverband der Schafhalter/Ziegenhalter und Züchter Rheinland-Pfalz, Weidezone Deutschland und der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau.
Die Vorsitzende des Landesschaf- und Ziegenzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Susanne Petersen, sieht Fortschritte im Umgang mit dem Wolf, aber auch weiteren Handlungsbedarf.
Mitte November veröffentlichte die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) die Auswertung des Wolfsmonitorings für den Monitoringzeitraum 1. Mai 2024 bis 30. April 2025.
Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens der Verbände nimmt der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e. V. Stellung zur Änderung des Brandenburger Landesjagdgesetztes.
Am 7. November 2025 teilten das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) und das Bundesumweltministerium (BMUKN) mit, dass der Wolf – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen werde.
Der Wolf bleibt – deshalb müssen Weidetiere vor ihm geschützt werden. Darüber herrschte Einigkeit im Dialogforum Wolf. Der Herdenschutz soll in drei Punkten aufgestockt und erweitert werden.
Die Studie ist eine erste wissenschaftliche Grundlage, die Daten zum Lebensraum und Konfliktpotenzial des Wolfs in Österreich liefert. Sie ist eine Datenbasis für weitere Monitoring- und Managementmaßnahmen.
Am 9. Oktober 2025 lud der Förderverein der Deutschen Schafhaltung Politiker aller Parteien zu einem Dialogtermin am Niedersächsischen Landtag in Hannover ein.
Am Abend des 26. Septembers 2025 wurden in vielen europäischen Ländern Mahn- und Solidaritätsfeuer entzündet, um auf die Sorgen und die schwierige Lage der Weidetierhalter aufmerksam zu machen.
Viel los in Brandenburg. Das Thema Wolf sorgt nicht nur bei Tierhaltern für Meinungsverschiedenheiten. Ministerin Mittelstädt bat darum, Staatssekretär Beyer von seinen Aufgaben zu entbinden. Gleichzeitig startet der „Dialog Wildtiermanagement Wolf“.
Auf 84 Seiten werden die wichtigsten Themen für ein möglichst konfliktarmes Nebeneinander von Mensch und Wolf in Thüringen aufgearbeitet – mit zahlreichen Grafiken.
Seit 2015 kehren Wölfe auch in den Südwesten Deutschlands zurück. Die Entwicklungen werden durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg fachlich und wissenschaftlich begleitet.
Die Meldungen zum Thema Wolf überschlagen sich – nicht zuletzt, seitdem der Schutzstatus des Wolfes EU-weit von „streng geschützt“ auf „geschützt“ gesenkt wurde. Wir haben für Sie einige Meinungen der Schafhalter, Bauernverbände und Naturschutzorganisationen zusammengestellt.
Der Rat der Europäischen Union hat die Änderung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) angenommen, mit der das Schutzniveau für den Wolf von „streng geschützt“ auf „geschützt“ geändert wird.
Der Wolf soll in das Jagdrecht des Landes Sachsen-Anhalt aufgenommen werden. Darauf hat sich die Deutschlandkoalition am 7. Mai 2025 geeinigt.
Der modulare Naturfilm „Wölfe und Menschen – Wege zur Koexistenz“ zeigt das Leben der Wölfe und ihrer Beutetiere in Deutschlands Kulturlandschaften. Entstanden ist der Film in Zusammenarbeit mit verschiedenen Naturschutz-NGOs.
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