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Grüne Woche 2026

reffiSchaf: Schaffleisch kann so viel määhr

An fünf Tagen konnte sich das Projekt „reffiSchaf“ am Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentieren. Zusätzlich präsentierte es auf der Bühne der Brandenburg-Halle sowie im proagro Kochstudio Einblicke in das Projekt und die daraus entstandenen Produkte.

von reffiSchaf / Red. erschienen am 27.01.2026
Die Internationale Grüne Woche 2026 war für das Projekt reffiSchaf eine Zeit voller Gespräche und Genuss. © reffiSchaf
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Im Mittelpunkt standen der Austausch rund um die Schafhaltung, die Verarbeitung und Wertschätzung von Schaffleisch sowie die Projektidee, die Praxis, Genuss und gesellschaftlichen Dialog miteinander verbindet. Zahlreiche Gespräche mit Fachpublikum, Verbrauchern sowie Vertretern aus Politik und Verbänden haben erneut gezeigt, wie groß das Interesse am Thema der regionalen, nachhaltigen Tierhaltung ist.

Neben leckeren Gerichten wurden viele wertvolle Gespräche über die nachhaltige Vermarktung und Sichtbarmachung von Schaffleisch geführt.
Neben leckeren Gerichten wurden viele wertvolle Gespräche über die nachhaltige Vermarktung und Sichtbarmachung von Schaffleisch geführt. © BLE

Im Gespräch

Besonders erfreulich waren die vielen persönlichen Begegnungen, unter anderem mit Ophelia Nick (MdB), agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, sowie mit Dr. Zoe Mayer (MdB), Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft mit Schwerpunkt Tierschutz. Ebenso wertvoll war der Austausch mit Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied und der Präsidentin der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Frau Dr. Margareta Büning-Fesel.

Bratwurst mit Mäährwert

Ein kulinarisches Highlight waren die zwei Bühnenauftritte gemeinsam mit Bio-Spitzenkoch Sebastian Junge. Dabei wurde über reffiSchaf, die Bedeutung von Schaffleisch und neue Wege der Wertschöpfung gesprochen. Natürlich durfte auch das kulinarische Erlebnis nicht fehlen: Serviert wurde eine „Bratwurst mit Mäährwert“, begleitet von Kartoffelstampf und Schmelzzwiebeln – ein konkretes Beispiel dafür, wie nachhaltig erzeugtes Schaffleisch serviert werden kann.

Macht Lust auf Määhr: Die Bio-Bratwurst vom Lamm.
Macht Lust auf Määhr: Die Bio-Bratwurst vom Lamm. © reffiSchaf

Die Grüne Woche 2026 war für die Vertreter des Projektes geprägt von Offenheit, Neugier und konstruktivem Dialog. Sie nehmen viele Impulse, Kontakte und Motivation mit und bedanken sich herzlich bei allen, die diese Tage zu einer so bereichernden Erfahrung gemacht haben.

Fleisch vom Lamm und Schaf: vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten


Määhr zum Thema Projektvideo zur Zerlegung und Verarbeitung von Schaffleisch

Das Projektvideo begleitet den Workshop vom 26. Oktober 2025 zum Thema „Zerlegung und Verarbeitung von Schafen“ bei der Berliner Metzgerei Kumpel & Keule.

© reffiSchaf
Über das Projekt

Das Projekt „reffiSchaf“ wird von der Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH und der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. sowie weiteren Praxispartnern durchgeführt.

Es verfolgt das Ziel, eine Wertschöpfungskette für Lamm- und Schaffleisch aufzubauen und ein dazugehöriges Vermarktungskonzept zu entwickeln. Dabei wird auch die Ganztiernutzung berücksichtigt. Die Umsetzung wird modellhaft in der Metropolregion Berlin-Brandenburg durchgeführt. Die beiden Kernaufgaben liegen dabei in der Produktentwicklung und in der Kommunikationsarbeit gegenüber potenziellen Kunden und Konsumenten.

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