Tag des Wolfes 2026 Gedanken zum Aktionstag für den Wolf
Seit einigen Jahren ist auf Anregung des NABU der 30. April dem „Tag des Wolfes“ gewidmet.
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Seit einigen Jahren ist auf Anregung des NABU der 30. April dem „Tag des Wolfes“ gewidmet.
Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am 27. März 2026 erwartungsgemäß einem Gesetz zugestimmt, das den Wolf als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufnimmt. Auch das Bundesnaturschutzgesetz wird angepasst. Die Gesetzesänderungen treten am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.
In zwei weiteren Bundesländern wurde der Wolf jetzt mit ganzjähriger Schonzeit ins Jagdrecht aufgenommen: in Bayern und in Brandenburg.
Über die geplanten Gesetzesänderungen zum Wolf auf Bundesebene Ende 2025 trat das Dialogforum „Weidetierhaltung und Wolf“ in den konstruktiven Austausch. Niedersachsen bereitet nun gemeinsam mit Verbänden einen Wolfs-Managementplan vor.
Mit dem Mahnfeuer im Westerwald wird ein wirksames Wolfsmanagement gefordert. Veranstalter sind die Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald, der Landesverband der Schafhalter/Ziegenhalter und Züchter Rheinland-Pfalz, Weidezone Deutschland und der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau.
Die Vorsitzende des Landesschaf- und Ziegenzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Susanne Petersen, sieht Fortschritte im Umgang mit dem Wolf, aber auch weiteren Handlungsbedarf.
Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens der Verbände nimmt der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e. V. Stellung zur Änderung des Brandenburger Landesjagdgesetztes.
Am 7. November 2025 teilten das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) und das Bundesumweltministerium (BMUKN) mit, dass der Wolf – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen werde.
Der Wolf bleibt – deshalb müssen Weidetiere vor ihm geschützt werden. Darüber herrschte Einigkeit im Dialogforum Wolf. Der Herdenschutz soll in drei Punkten aufgestockt und erweitert werden.
Die Studie ist eine erste wissenschaftliche Grundlage, die Daten zum Lebensraum und Konfliktpotenzial des Wolfs in Österreich liefert. Sie ist eine Datenbasis für weitere Monitoring- und Managementmaßnahmen.
Am Abend des 26. Septembers 2025 wurden in vielen europäischen Ländern Mahn- und Solidaritätsfeuer entzündet, um auf die Sorgen und die schwierige Lage der Weidetierhalter aufmerksam zu machen.
Viel los in Brandenburg. Das Thema Wolf sorgt nicht nur bei Tierhaltern für Meinungsverschiedenheiten. Ministerin Mittelstädt bat darum, Staatssekretär Beyer von seinen Aufgaben zu entbinden. Gleichzeitig startet der „Dialog Wildtiermanagement Wolf“.
Auf 84 Seiten werden die wichtigsten Themen für ein möglichst konfliktarmes Nebeneinander von Mensch und Wolf in Thüringen aufgearbeitet – mit zahlreichen Grafiken.
Die Meldungen zum Thema Wolf überschlagen sich – nicht zuletzt, seitdem der Schutzstatus des Wolfes EU-weit von „streng geschützt“ auf „geschützt“ gesenkt wurde. Wir haben für Sie einige Meinungen der Schafhalter, Bauernverbände und Naturschutzorganisationen zusammengestellt.
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