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Pilotprojekt „Ackerpreneurs“

Gründergeist wird gefördert

Mit dem Pilotprojekt „Ackerpreneurs – der Farm-Inkubator“ startet die Landwirtschaftliche Rentenbank ein bundesweites Programm, das landwirtschaftliche Existenzgründungen gezielt und strukturiert begleiten will.

von Landwirtschaftliche Rentenbank / Red. erschienen am 04.03.2026
Beim Programm „Ackerpreneurs“ werden die Bewerbungen aller Betriebsmodelle und Betriebsgrößen der landwirtschaftlichen Primärproduktion begrüßt. Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, ist das Projekt nicht auf ackerbauliche Betriebe beschränkt. © Creatarka/shutterstock.com
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Einen praxisnahen und abgesicherten Einstieg in die unternehmerische Selbstständigkeit für angehende landwirtschaftliche Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter möchte die Landwirtschaftliche Rentenbank mit dem Pilotprojekt „Ackerpreneurs – der Farm-Inkubator“ anstoßen. Angesprochen werden mit „Ackerpreneurs“ vor allem junge Menschen, die nicht innerhalb der Familie übernehmen können. Es sollen Wege für außerfamiliäre Hofnachfolgen und eigenständige Gründungen geschaffen werden. Bis zu sechs angehende Gründer haben die Chance, ihr ausgearbeitetes landwirtschaftliches Vorhaben über zwei Jahre auf einem bestehenden Betrieb unter realen Bedingungen zu erproben.

Wer kann sich wann bewerben?

  • Personen bis einschließlich 45 Jahren mit einem konkreten landwirtschaftlichen Gründungsvorhaben.
  • Landwirtschaftliche Betriebsleiter, die ihren Betrieb als Inkubator-Hof zur Verfügung stellen möchten.

Die Bewerbungsphase ist am 20. Februar 2026 gestartet und läuft bis zum 31. März 2026. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines bundesweiten Bewerbungsverfahrens.


Vernetzung zählt

Kern des Programms ist die Zusammenarbeit zwischen einem bestehenden landwirtschaftlichen Betrieb und Personen mit konkretem landwirtschaftlichen Gründungsvorhaben. Diese Partnerschaft bildet den sogenannten „Farm-Inkubator“. Innerhalb dieses strukturierten Rahmens können neue Betriebszweige aufgebaut, innovative Produktions- oder Vermarktungskonzepte erprobt und unternehmerische Kompetenzen weiterentwickelt werden. Die Gründer handeln eigenverantwortlich, profitieren jedoch von der Einbindung in einen bestehenden Betrieb, gezielter fachlicher Begleitung, finanzieller Unterstützung sowie der Vernetzung über eine Netzwerkstelle, bestehend aus der Agrarsozialen Gesellschaft, dem Netzwerk Flächensicherung und der BioBoden Genossenschaft, die das Projekt koordiniert.

Das Pilotprojekt wird durch die Universität Hohenheim wissenschaftlich begleitet, im Auftrag der Rentenbank durchgeführt und vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) initiiert sowie fachlich von diesem begleitet.

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