
Seuchenprävention mithilfe von Sensoren?
Eine Grazer Firma hat weltweit eine Million Kühe mit Magensensoren versehen, um über die drahtlose Temperaturüberwachung frühzeitig erkennen zu können, wenn eine Krankheit auszubrechen droht. Die Datenmengen können zur Seuchenprävention herangezogen werden.
von steiermark.ORF.at / Red. erschienen am 19.02.2026Das Landesstudio Steiermark des Österreichischen Rundfunks (ORF St) berichtet auf ihrer Internetseite über einen Sensor, welcher ein Leben lang im Magen einer Kuh verbleiben kann und drahtlos Körpertemperaturdaten übermittelt. Durch die große Menge an Kuhmagentemperaturdaten lässt sich auch auf die Ausbreitung von Tierseuchen schließen, wie zum Beispiel die Maul- und Klauenseuche. Dadurch sei die Firma in der Lage, ein Frühwarnsystem für Seuchen bereitzustellen.
Mithilfe der Daten des Sensors könne man vorzeitig eingreifen, was wiederum den Einsatz von Medikamenten und entsprechend die Kosten für die Landwirte verringere, argumentierte der österreichische Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP).
Wissenschaftlicher Ursprung
Das Unternehmen Smaxtec ist aus der Technischen Uni (TU) Graz hervorgegangen. „Wir haben ihre Entwicklung im Laufe der Zeit immer verfolgt“, so TU-Rektor Horst Bischof, „es ist eine schöne Befruchtung, wo wir Firmen plus Forschung am Standort haben, und das ist genau das, was wir sehen wollen.“








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