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Filmtipp

„Gefährliche Raben – schützen oder abschießen?“

Am Dienstag, 10. Februar 2026, zeigt die ARD den Film „Gefährliche Raben – schützen oder abschießen?“ von 22:45 bis 23:30 Uhr. Des Weiteren ist der Film in der ARD-Mediathek zu sehen.

von Red. Quelle ARD erschienen am 10.02.2026
Kolkrabe (Corvus corax) © Piotr Krzeslak/shutterstock.com
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In der Beschreibung des Films in der ARD-Mediathek heißt es:

„Töten Raben Lämmer oder Kälber? Darüber streiten Tierhalter und Naturschützer seit Jahren. Schafe, Rinder, Gänse und Schweine würden von Raben attackiert, sagen Landwirte. Wissenschaftler widersprechen: Raben fressen Aas, töten keine gesunden Tiere. Die Dokumentation sucht nach Antworten und zeigt seltene Jagdszenen. Sind Raben gefährlich für unsere Nutztiere?

Fest steht: Der Rabe ist streng geschützt, darf nicht bejagt werden. Doch Tiere in der Freilandhaltung wie Lämmer, Ferkel, Gänse und Kälber würden auf Weiden attackiert und getötet, so berichten es viele Freilandhalter bundesweit. Nur es glaubt ihnen keiner, sie fühlen sich mit dem Thema seit Jahren allein gelassen. Wissenschaftler bestreiten Attacken auf gesunde Weidetiere, dafür fehle die Evidenz: Der Rabe sei ein Aasfresser, der Tiere nur testweise attackiere und höchstens Kranke ausmerze.“

2 Kommentare
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  • GB 11.02.2026 00:31
    Unfassbar, auf welche Weise der Biologe das Interview beendet hat. Eine solche Gesprächsführung wirkt weniger wie wissenschaftliche Einordnung, sondern eher wie Abwehrhaltung. Wissenschaft lebt von Differenzierung, Transparenz über Unsicherheiten und der Bereitschaft, komplexe Sachverhalte offen zu diskutieren – nicht vom pauschalen Zurückweisen von Erfahrungsberichten. Die Aussage, es fehle an Evidenz für Attacken auf gesunde Weidetiere, mag sich auf die aktuelle Studienlage stützen. Doch daraus folgt nicht automatisch, dass entsprechende Vorfälle kategorisch ausgeschlossen werden können. Wissenschaftliche Evidenz beschreibt den Stand der belegten Daten, sie ersetzt jedoch nicht die sorgfältige Prüfung einzelner Beobachtungen. Eine ernsthafte wissenschaftliche Haltung würde hier nicht mit Absolutheit argumentieren, sondern Wahrscheinlichkeiten benennen und offene Fragen klar markieren. Eine solche Verkürzung wird dem wissenschaftlichen Anspruch an Differenzierung und methodische Vorsicht nicht gerecht.
    • Schweinehund 11.02.2026 11:10
      Über den habe ich mich auch tierisch aufgeregt. Der andere Wissenschaftler aus Österreich war ja noch bereit, sich mit für ihn neuen Fakten konstruktiv auseinanderzusetzen und seine bisherige Meinung kritisch zu überdenken, aber für diesen Biologen galt offensichtlich die Devise, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, denn dann müsste man ja einen Irrtum einräumen. Habe die ganze Zeit auf den abwertenden Begriff „anekdotische Evidenz“ hinsichtlich der zahlreichen Erfahrungsberichte der Schäfer und Viehzüchter gewartet. Dazu noch diese beleidigte Reaktion auf die unbotmäßigen Nachfragen des Interviewers. Der sollte sich mal ein Beispiel an Einstein nehmen, der seine eigene kosmologische Konstante im Lichte neuer astrophysikalischer Erkenntnisse selbstkritisch als „Eselei“ bezeichnet hat.
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