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Blauzungenkrankheit - Stand 27.9.2023

Kreis Wesel warnt vor schwerer Blauzungenkrankheit

In den Niederlanden breitet sich aktuell die Blauzungenkrankheit (Serotyp 3) bei Schafen und Rindern aus. Der Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen befürchtet massive Auswirkungen und warnt daher vor schweren Verläufen. Sorge bereitet insbesondere die Tatsache, dass für den Serotypen 3 bislang kein Impfstoff zur Verfügung steht.

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Ein wesentlicher Bestandteil der Tierseuchenbekämpfung ist laut Veterinäramt des Kreises Wesel die Früherkennung. In diesem Zusammenhang sind alle Tierhalter in der Pflicht, ihre Tierbestände sorgfältig zu beobachten und Auffälligkeiten unverzüglich mit dem Hoftierarzt zu besprechen oder direkt an den Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Kreises Wesel zu melden (Vet.Lm@kreis-wesel.de, Tel. 0281-207 7007).

Seit den ersten Feststellungen der damals exotischen Blauzungenkrankheit in NRW in 2006 hat sich das Virus in verschiedenen Regionen Europas mehr oder weniger zu einem Dauergast gemausert. Die Serotypen 4 und 8 wurden nicht zuletzt dank der Impfung eingedämmt und zurückgedrängt. Im Hinblick auf das Krankheitsbild hatte die Infektionskrankheit viel von ihrem anfänglichen Schrecken verloren. Seit dem vergangenen Sommer konnte ganz NRW den Freiheitsstatus für sich in Anspruch nehmen.

Der Erreger sei in den Niederlanden bereits in mehr als 40 Betrieben nachgewiesen worden, berichtet der Kreis Wesel, mit schwerwiegenden Krankheitssymptomen und Todesfällen insbesondere in Schafherden.

Aktuelle Informationen zur Blauzungenkrankheit erhalten Sie beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen. 

 

 

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