Scherweltmeister-Titel geht erneut nach Wales
Gwion Evans heißt der diesjährige Scherweltmeister, der nach 2019 erneut den Titel nach Wales geholt hat. Im Finale der Schafschur-Weltmeisterschaft 2023, die vom 22. bis 26. Juni 2023 im Rahmen der Royal Highland Show 2023 im schottischen Edinburgh stattfand, war Gwion Evans nicht zu stoppen und brauchte gerade einmal 15 Minuten, um 20 Schafe zu scheren.
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Im eigens für die Schafschur-Weltmeisterschaft errichteten MacRobert Theatre kämpften über 380 Teilnehmer aus über 30 Ländern auf Schottlands größter Landwirtschaftsveranstaltung um den Titel.
Das deutsche Team für Schottland bestand aus Emanuel Gulde & Felix Riedel (beide Baden-Württemberg) im Maschinen scheren, Karolin Bünting (Nordrhein-Westfalen) und Sebastian Engel (Niedersachsen) im Blade scheren, Stefanie Kauschus (Sachsen- Anhalt) und Simon Mogg (Baden-Württemberg) im Woolhandling. Als Richter waren Michael Gertenbach (Niedersachsen) und Rainer Blümelhuber (Bayern) dabei.
Organisiert wurde das Team von Anette Wohlfarth, Geschäftsführerin des Vereins Deutscher Schafscherer.
Vorbereitungstage auf schottischen Betrieben
Zwei Tage vor der Weltmeisterschaft hatten die Schafscherer Gelegenheit, sich in kleinen Gruppen im Umland Edingburghs auf Schafzuchtbetrieben mit den heimischen Tieren vertraut zu machen. Die Woolhandler fuhren gemeinschaftlich auf eine Farm, um die Wolle zu inspizieren, auf Tische zu werfen und zu rollen. Die Richter wurden separat eingewiesen.
Am Donnerstag, dem 22. Juni 2023, begannen die offenen Wettbewerbe, zu denen sich jeder frei anmelden konnte. Neben den WM-Teilnehmern, die diese Wettbewerbe gern als Übungslauf in Anspruch nehmen, starteten noch weitere Deutsche. Freitagabend fand dann der erste Weltmeisterschafts-Vorlauf der Maschinenscherer statt.
Einen sehr guten Job machten die deutschen Richter! Beide wurden in den Final Läufen der Weltmeisterschaft zum Richten eingeteilt.
Die nächste Weltmeisterschaft im Schafe scheren und Woolhandling findet 2026 in Masterton, Neuseeland statt.
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