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Hirtenjahr | Hirtenzug

Unser Hirtenstab startet seine Reise

Mit Beginn des Frühjahrs kommen die Aktionen zum Hirtenjahr in Deutschland in Schwung. Wir werfen einen Blick auf die Reise des Hirtenstabes, des Symbols des Hirtenzuges 2026.

von Red./VDL/BVBS/SSZV/Naturstiftung David erschienen am 07.04.2026
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Im Februar/März gab es vier Veranstaltungen, zu denen der Hirtenstab gereist ist. Eine der ersten Stationen des Hirtenstabes war die Jahrestagung der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) in Tütsberg (Niedersachsen) am 20. Februar 2026 auf dem Landschaftspflegehof Tütsberg der VNP-Stiftung Naturschutzpark. Bei einem Besuch der Heidschnuckenherde von VNP-Schäfer Uwe Storm wurde der Hirtenstab an die GEH überreicht.

Auftakt der Reise des Hirtenstabes bei der GEH in Tütsberg.
Auftakt der Reise des Hirtenstabes bei der GEH in Tütsberg. © GEH

Anlässlich der Schafbockauktion in Ansbach am 25. Februar 2026 hat sich ein Team des Bundesverbandes Berufsschäfer – Friedel Bous, Robert Gellweiler und Christine Mittermeier – auf den Weg nach Bayern gemacht. Da die Bockauktion in diesem Jahr im Rahmen des Internationalen Hirtenjahres stattfand, stand ein wichtiger Termin auf der Tagesordnung: das gemeinsame Foto mit dem Arbeitskreis Hirtenzug – bestehend aus der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL), dem Bundesverband Berufsschäfer (BVBS) und dem Förderverein der Deutschen Schafhaltung (FSS) sowie allen in der Auktionshalle anwesenden Berufsschäfern. „Miteinander füreinander“ ist der Leitgedanke des Bundesverbandes Berufsschäfer.

Der Arbeitskreis Hirtenzug mit den in Ansbach anwesenden Schäfern.
Der Arbeitskreis Hirtenzug mit den in Ansbach anwesenden Schäfern. © Andrea Gerlach
Jetzt gilt es, gemeinsam die Weichen für die Zukunft unseres Berufsnachwuchses, unserer Betriebe und unserer Herden zu stellen.
Anlässlich der gemeinsamen Bockauktion der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland am 21. Februar 2026 in Neuwied wies Berufsschäfer Friedel Bous aus Rheinland-Pfalz (2.v.r.) auf das Internationale Hirtenjahr 2026 und seine Bedeutung für seinen Berufsstand hin. In diesem Jahr werden viele Aktionen zu dem Thema stattfinden.
Anlässlich der gemeinsamen Bockauktion der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland am 21. Februar 2026 in Neuwied wies Berufsschäfer Friedel Bous aus Rheinland-Pfalz (2.v.r.) auf das Internationale Hirtenjahr 2026 und seine Bedeutung für seinen Berufsstand hin. In diesem Jahr werden viele Aktionen zu dem Thema stattfinden. © Heinrich Schulte

Am 18./19. März 2026 erreichte der Hirtenstab Krefeld in Nordrhein-Westfalen. Auch hier – bei der Schwarzkopf- und Suffolk-Elite – versammelten sich die Züchter, Schäfer und Verbandsvertreter für ein Foto unter dem Banner des Hirtenzuges und setzten auch hier ein starkes Zeichen für die gemeinsamen Interessen und Ziele der Schäfer und Schafhalter.

Der Hirtenstab in Nordrhein-Westfalen. Ein Zeichen für Gemeinsamkeit bei der Schwarzkopf- und Suffolk-Elite in Krefeld.
Der Hirtenstab in Nordrhein-Westfalen. Ein Zeichen für Gemeinsamkeit bei der Schwarzkopf- und Suffolk-Elite in Krefeld. © Heinrich Schulte

Von NRW reiste der Hirtenstab weiter nach Kölsa in Brandenburg und von dort aus zur Landwirtschaftsausstellung „agra 2026“ nach Leipzig (Sachsen). Hier präsentieren sich vom 9. bis 12. April 2026 Züchter der Verbände aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin-Brandenburg. Die agra ist Podium für Gespräche mit Vertretern aus Politik und Agrarverwaltung und zugleich Plattform für den Austausch mit dem Fachpublikum und der Öffentlichkeit. Höhepunkt während der großen Tierschau am Sonntag, dem 12. April 2026, wird die Übergabe des Hirtenstabes an den Landesverband Thüringer Schafzüchter sein. Dieses Symbol der Weidetierhalter lenkt die Aufmerksamkeit der Entscheidungsträger und der Öffentlichkeit auf den besonderen Wert von Weidelandschaften. Der Stab steht dabei nicht nur für Tradition, sondern auch für die Verantwortung, dass Weideflächen und Weidetiere eine zentrale Rolle in der Biodiversität, im Klimaschutz und in der regionalen Wirtschaft spielen.

Im Rahmen des Internationalen Hirtenjahres 2026 führt der bundesweite Hirtenzug vom 25. April bis 7. Mai 2026 durch Thüringen. Die Aktion wird vom Unterstützungsnetzwerk Weidewonne der Naturstiftung David und dem Landesverband Thüringer Schafzüchter durchgeführt und auf Instagram und Facebook begleitet. Im Mittelpunkt stehen praktische Einblicke in die Arbeit mit den Tieren sowie die Bedeutung der Weidetierhaltung für Landwirtschaft und Landschaftspflege. Ziel ist es, die Leistungen der Schäfereien stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken und die Bedeutung der Weidetierhaltung für den Erhalt der ­Kulturlandschaft zu verdeut­lichen. Interessierte können sich für Aufnahmen und Veröffentlichungen an das Unterstützungsnetzwerk Weide­wonne wenden. Kontakt: Tel. 0361/710129-60, E-Mail: info@weidewonne.de

Konzert im Schafstall Abendliches Schäferstündlein

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum Internationalen Hirtenjahr ausgerufen. In diesem besonderen Jahr laden der Landesverband Thüringer Schafzüchter und die Schäferei Degenhardt ein zum "Abendlichen Schäferstündlein" – ein musik-politisches Stelldichein mit Leonie Högele (Sopran) und der mongolischen Pianistin Dulguun Chinchuluun (Klavier). Ein musikalischer Abend mit Liedtum und Hirtenkunst, Lamm und Veganem, Gemeinschaft und Gesprächen.

Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art an einem besonderen Ort.

Im Rahmen des Konzerts wird der Hirtenstab für das Hirtenjahr von Sachsen-Anhalt an Thüringen übergeben.

Ticketverkauf (10 €) beim Landesverband: Tel. 0361/7498070, E-Mail: lv@thueringer-schafzucht.de

© LV Thüringen
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