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Sonstiges

Mahnfeuer mit Kundgebung

Termin Fr. 23.01.2026 18:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort

Grillhütte 56479 Rehe (Westerwald) Rheinland-Pfalz Deutschland

Information / Anmeldung Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald, Weidezone Deutschland e.V., Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., Landesverband der Schafhalter/Ziegenhalter und Züchter Rheinland-Pfalz e.V. Zur Website
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Mit einem länderübergreifenden Mahnfeuer am Freitag, 23. Januar 2026, ab 18:00 Uhr, bei der Grillhütte in Rehe (Westerwaldkreis) machen Weidetierhalter, Verbände des ländlichen Raums und weitere Unterstützer auf die dramatische Lage der Weidetierhaltung aufmerksam, in die eine Politik der ungebremsten Ausbreitung des Wolfes sie bringt.

Die Veranstaltung wird getragen von einem breiten Bündnis von Tierhalter- und weiteren Verbänden im ländlichen Raum aus dem Dreiländereck Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Auch die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und der Westerwaldkreis unterstützen den sachlichen, verantwortungsbewussten und lösungsorientierten Protest.

Seit Jahren nehmen Wolfsübergriffe, wirtschaftliche Schäden und die Belastung für Tierhalter in unserer Mittelgebirgsregion zu. Die grausame Rissserie, die Weidetierhalter im Dreiländereck Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz seit kurz vor Weihnachten 2025 erschüttert, zeigt exemplarisch die Hilflosigkeit des bisherigen Wolfsmanagements auf, das keine ausreichenden, wirksamen Lösungen für die vulnerable Weidetierhaltung bietet.

Das Mahnfeuer fordert ein wirksames Wolfsmanagement, das den Schutz von Weidetieren und damit den Erhalt der Biodiversität in unserer Kulturlandschaft endlich zuverlässig gewährleistet.

Wann, wenn nicht jetzt, müssen politische Ankündigungen endlich wirksam umgesetzt werden? In einer Kundgebung beim Mahnfeuer werden von den Veranstaltern insbesondere folgende Forderungen erhoben:

  • Unverzügliches Handeln der Politik in Bund und Ländern.
  • Etablierung einer regulären Bejagung des Wolfes zur Vermeidung einer weiteren ungebremsten Ausbreitung.
  • Schnelle und gezielte Entnahme auffälliger und schadstiftender Wölfe.

Weidetierhaltung betrifft Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde, Gehegewild und weitere Tierarten gleichermaßen – keine darf ausgeklammert werden. Ohne praktikable Lösungen verlieren immer mehr Betriebe ihre Perspektive – und mit ihnen unsere artenreiche Kulturlandschaft in den Mittelgebirgen.

Das Signal der Weidetierhalter ist deutlich: Wir stehen auf für ein funktionierendes Wolfsmanagement!

Alle Angaben ohne Gewähr.