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TV-Tipps

Unsere TV-Tipps rund um die Themen Schafe und Ziegen, Natur und Wölfe, Essen und andere Länder aktualisieren wir für Sie regelmäßig. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich. Einige Sender sind kostenpflichtig.

Mittwoch, 29. April | 3sat | 14.50 Uhr: Irischer Kompass – Einsamer Norden

In Antrim, auf gewaltigem, weitem Grün, wird schon seit den ersten Siedlern Schafzucht betrieben. Es ist die am dichtesten mit Schafen besiedelte Region in Europa, die Schafzucht ein traditionelles Handwerk bis heute. Ebenso wie die Fischerei zur See oder die Instandhaltung einer 100 Jahre alten Schutzmauer oben in den höchsten Bergen Nordirlands

Donnerstag, 30. April | NDR | 21.00 Uhr: Die Albanischen Alpen – In den verwunschenen Bergen

Die Albanischen Alpen liegen mitten in Europa und blieben doch für lange Zeit schwer zugänglich und fremd. Langsam öffnet sich der Norden des Landes für Besucher und die Einheimischen begegnen ihnen ausgesprochen freundlich. Das eigene Haus gehört zuallererst Gott und danach dem Gast. So atemberaubend schön die Natur hier ist, so hart ist auch der Alltag seiner Bewohner.

Einen halben Tagesmarsch dauert der Aufstieg mit Packpferden in das Sommerlager der Schäferin Laqe und ihrer Familie auf einer Hochebene in den Bergen nördlich des kleinen Dorfes Lepushe. Jedes Jahr wandert die Familie mit ihrer Schafherde hier hinauf und bleibt, bis der erste Schnee fällt. Das Weideland weit oben in den Bergen empfindet Laqe wie das Paradies: "Mein halbes Leben hab’ ich hier verbracht. Und ich bete zu Gott, dass ich hier sterben darf", so die Schäferin. Laqe sagt, sie sei wohl Mitte 60, so genau wisse sie das nicht. So liegt inzwischen alle schwere Arbeit auf den Schultern ihrer Schwiegertochter Marjana, die sich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang um die Tiere und die Familie kümmert. Denn wer in diesen Bergen leben will, muss darum kämpfen.

Samstag, 2. Mai | NDR | 8.30 Uhr: Yared kommt rum – Schafe, Schur und Schätzchen auf Rädern

Dibaba erzählt Dorfgeschichten! Heute: Ahausen. Heiko Intemann ist Oldtimer-Fan und besitzt eine stattliche Sammlung. In seinem Willys Overland Baujahr 1920 tuckern er und Yared durchs Dorf. Mit drei Litern Hubraum, 22 PS und maximal 40 km/h: das ist entschleunigtes Reisen à la Ahausen. Und Yared genießt jede Kurve. Danach wird es bei Heiko flauschig. Der Hobbylandwirt hat Heidschnucken und Mufflons – und die Schafschur steht an. Es geht von der Straße auf die Weide.

Samstag, 2. Mai | WDR | 14.30: Land & lecker

"Land & lecker" kulinarische Schätze deutschlandweit – die erfolgreiche Gemeinschaftsproduktion von BR, SWR und WDR geht weiter. Sechs Landfrauen machen sich auf eine kulinarische Reise quer durch Deutschland – von der Eifel bis nach Oberbayern. Gegenseitig besuchen sich die Teilnehmerinnen, bieten Einblicke in den Hofalltag und präsentieren ihre regionalen Spezialitäten. Am Ende vergeben sie Punkte und küren eine Siegerin. Wer kocht das leckerste Landmenü aus seinem kulinarischen Schatz?

Vor 19 Jahren haben Gisela Elfinger und Ehemann Hans ihr Leben komplett umgekrempelt, im oberbayerischen Reichling einen alten Hof gekauft, selbst renoviert und mit der Zucht von Walliser Schwarznasenschafen begonnen. "Wir sind komplette Quereinsteiger. Ich bin gelernte Krankenschwester und mein Mann war bei der Kripo." Inzwischen steht der Hof auf mehreren Standbeinen: Neben 27 Schafen und deren Nachzucht leben hier auch Enten, Hühner und Bienen. 

Besonders am Herzen liegt der 50-Jährigen die "Soziale Landwirtschaft": Regelmäßig kommen Alzheimerpatienten auf den Biohof und das Ehepaar betreut immer wieder Pflegekinder. Bei den Schafen achten die beiden auf eine möglichst komplette Verwertung. Außer dem Fleisch und den Fellen wird auch die Wolle genutzt: Gisela spinnt Produkte, die sie im eigenen Hofladen verkauft.

Auch im Menü wird sie ihren kulinarischen Schatz von den eigenen Tieren servieren: Als Gruß aus der Küche gibt es Lammbratwürste mit Zwetschgen-Chutney und Schafskäsedip auf Dinkelbaguette. Hauptspeise ist ein Ragout aus Lammherzen mit Ofengemüse und Kartoffelpüree. Zum Nachtisch freuen sich die Gäste auf Palatschinken, gefüllt mit karamellisierten Äpfeln, mit Birnen-Mascarpone-Minzcreme.

Weitere Teilnehmerinnen: Im Münsterland betreibt Annika Ahlers-Vincke mit ihrem Mann eine spanische Ibérico-Schweinezucht. Im Hochschwarzwald arbeitet Jessica Joos im Vater-Tochter-Team und sie produzieren aus eigenem Obst Edelbrände.

Victoria Görlich aus Ostwestfalen hat ein Start-up gegründet, bei dem sich alles um Hafer dreht. In der Eifel lebt Katharina Deitmers mit Texas Longhörnern und bildet gemeinsam mit ihrem Mann Cuttingsportpferde aus. Svenja Viertel betreibt eine traditionelle Karpfenteichwirtschaft in Mittelfranken und züchtet dort Aischgründer Karpfen.

Die neue Staffel startet im WDR Fernsehen am 13.04.2026. In der ARD-Mediathek ist die Folge jeweils eine Woche vorher abrufbar. Weitere Informationen unter landundlecker.wdr.de

Samstag, 2. Mai | hr | 18.45 Uhr: Raus aufs Land – Der Süden

Landleben zwischen Renovierung und Fasnacht. Andreas und Bernd hatten gutbezahlte Jobs in Zürich. Und haben jetzt ein paar Hühner, Schafe und zwei eigensinnige Hundewelpen auf einem ehemaligen Bauernhof mitten im Schwarzwald. Der Neustart auf dem Land war zwar ihr Traum, aber ganz so einfach wie sie sich das Leben in der Natur vorgestellt haben, ist es dann doch nicht. Zum Glück gibt es hilfsbereite Nachbarn, die den Ex-Städtern unter die Arme greifen.

Sonntag, 3. Mai | NDR | 11.45 Uhr: Die Albanischen Alpen

In den verwunschenen Bergen. Die Albanischen Alpen liegen mitten in Europa und blieben doch für lange Zeit schwer zugänglich und fremd. Langsam öffnet sich der Norden des Landes für Besucher und die Einheimischen begegnen ihnen ausgesprochen freundlich. Das eigene Haus gehört zuallererst Gott und danach dem Gast. So atemberaubend schön die Natur hier ist, so hart ist auch der Alltag seiner Bewohner.

Einen halben Tagesmarsch dauert der Aufstieg mit Packpferden in das Sommerlager der Schäferin Laqe und ihrer Familie auf einer Hochebene in den Bergen nördlich des kleinen Dorfes Lepushe. Jedes Jahr wandert die Familie mit ihrer Schafherde hier hinauf und bleibt, bis der erste Schnee fällt. Das Weideland weit oben in den Bergen empfindet Laqe wie das Paradies: "Mein halbes Leben hab` ich hier verbracht. Und ich bete zu Gott, dass ich hier sterben darf!", so die Schäferin. Laqe sagt, sie sei wohl Mitte 60, so genau wisse sie das nicht. So liegt inzwischen alle schwere Arbeit auf den Schultern ihrer Schwiegertochter Marjana, die sich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang um die Tiere und die Familie kümmert. Denn wer in diesen Bergen leben will, muss darum kämpfen.

Montag, 4. Mai | 3sat | 11.00 Uhr: Mittsommer in Norwegen

Auf den kargen Felseninseln wächst nicht viel. Genügsame Schafe finden trotzdem genug und liefern Wolle, aus denen die berühmten Norwegerpullover gestrickt werden.

Montag, 4. Mai | 3sat | 21.05 Uhr: Wilder Rhein – Der berühmte Unbekannte

In Graubünden, wo die beiden Quellen des Vorder- und des Hinterrheins hoch oben in den Alpen liegen, ist der Rhein noch jung und wild. Früh am Morgen ist der Landwirt Marcus Berther aus Segnas mit seinen Schafen unterwegs. Für 500 Tiere ist heute ein besonderer Tag: Alpaufzug. Fünf Stunden rennen, springen und klettern die Schafe drauflos, bis sie endlich auf der Alp Cavreina ankommen.

Dienstag, 5. Mai | NDR | 11.30 Uhr: NaturNah: Dem Pommernschaf auf den Pelz gerückt

Seine unbeschwerten Kindertage auf Rügen im Schafstall von Eyke Albrecht gingen Marco Scheel, Jahrgang 1989, nicht mehr aus dem Kopf. Nach einem Betriebswirtschaftsstudium gründete er mit 1.500 Euro Kapital die Firma Nordwolle. Dort wird aus der Wolle des vom Aussterben bedrohten Rauwolligen Pommerschen Landschafes hochwertige Funktionskleidung hergestellt.

Diese besondere Schafrasse wird aber auch auf Mönchgut beispielsweise zur Landschaftspflege des Biosphärenreservates gebraucht. Über Jahrhunderte hat sie sich an die Region und rauen Wetterbedingungen angepasst, umgekehrt braucht die Natur die Tiere, um intakt zu bleiben. Fast wäre das Pommernschaf ausgestorben, weil es durch andere Rassen, die tauglich für Massentierhaltung sind und mehr Fleisch liefern, ersetzt wurde.

Nach der Wende bekamen die Schäfer im Nordosten kaum noch Geld für die Wolle. Für sie lohnt es sich erst wieder, das Rauwollige Pommersche Landschaf zu halten, seit Marco Scheel ihnen die typisch graue Wolle abkauft.

Zehn Tonnen Wolle hat er im Vorjahr von den Schäfern abgenommen. Daraus stellt er beste Fasern für hochwertige Wollwaren her. Extremsportler Arved Fuchs und die Frauen der deutschen Rudernationalmannschaft tragen bereits diese Wolljacken und sind von ihrer Qualität überzeugt.

Mittwoch, 6. Mai | Phoenix | 21.00 Uhr: So schlau sind Tiere

Der Mensch stellt sich an die Spitze der Evolution. Doch nun finden Forscher heraus, dass auch Tiere über Intelligenz verfügen. Sie verwenden Werkzeuge, sprechen und entwickeln sogar eine Kultur.

Stellt das unser jetziges Verhältnis zu ihnen auf die Probe? Klug wie ein Rabe – das geflügelte Wort ist nun dank der Forschung auch belegt. Im Tierreich wimmelt es nur so von erstaunlichen Fähigkeiten, rationalen Handlungen und mitfühlenden Vierbeinern.

Trotzdem sehen viele Menschen die Tiere noch immer als wenig empfindsam und dumm an. Auch weil wir sie zwecks Fleischproduktion in fabrikähnlichen Anlagen ausschlachten. Aber die Tiere sind dem Menschen oft ähnlicher, als es ihm lieb ist. Sie verwenden Werkzeuge, haben eine Sprache und entwickeln manchmal sogar eine eigene Kultur.
Lange Zeit haben Psychologen und Biologen die Fragen nach dem tierischen Bewusstsein außerhalb der seriösen Forschung verortet. Man könnte schlichtweg nicht in den Kopf des Tieres hineinschauen. Kognitionsbiologen wie Ludwig Huber sind sich sicher, dass es im Tierreich wahre Intelligenzbestien gibt. Philosophinnen wie Anne Sophie Meincke sehen daher die Grenze zwischen den Menschen und dem Tierreich immer mehr verschwimmen. Das hat nicht nur Folgen für die Tierhaltung. Auch in der Frage der Personenrechte müsste ein Umdenken stattfinden.

Die Universität Wien hat vor einigen Jahren eine Forschungsstation für Raben eingerichtet. Denn Raben zählen zu den intelligentesten Tieren auf diesem Planeten: Sie benutzen nicht nur Werkzeuge, sondern bauen sie sich auch selbst. Die Vögel können vorausschauend in die Zukunft planen und sich in Artgenossen hineinversetzen. Sie sind sich über sich selbst bewusst und beherrschen einfache Mathematik. Und vor allem: Sie sprechen! Der Biologe Thomas Bugnyar ist sich sicher: "Es gibt gezielte Rufe für gefundenes Futter. Es gibt ferner gezielte Laute für mögliche Feinde. Aber auch die Sprache untereinander ist sehr differenziert. Wir sind uns sicher, dass Raben und Krähen mitunter die komplexeste verbale Kommunikation nach dem Menschen besitzen."

Für die Intelligenzforscher sind vor allem Tiere interessant, die in sozialen Gruppen miteinander leben. Denn die Entwicklung der Intelligenz, wie der Mensch sie kennt, hat viel mit dem kommunikativen Verhalten im Rudel zu tun. Soziale und kognitive Intelligenz sind entwicklungsgeschichtlich miteinander verbunden. Deshalb forscht Friederike Range an Wölfen und Hunden. Sie hat ein Experiment entwickelt, in dem die Tiere an einem Seil ziehen müssen, um zu ihrer Belohnung zu kommen. Allerdings ist es dabei notwendig, miteinander zu kooperieren. "Wir haben herausgefunden, dass Wölfe bei diesem Experiment sehr gut miteinander kooperieren und miteinander die Aufgaben lösen. Hunde aber brauchen den Menschen vielmehr als Ideengeber. Der Hund kann dafür sehr gut verstehen, was der Mensch von ihm erwartet."

Auch Nutztiere sind alles andere als stumpfsinnig. Schweine können die Gesichter ihrer Bezugspersonen zweifelsfrei zuordnen und leben in komplexen sozialen Strukturen. Wenn sich der Mensch tatsächlich von den Tieren abheben möchte, muss er bald sein Verhalten ihnen gegenüber ändern.

Sonntag, 10. Mai | NDR | 11.55 Uhr: mareTV – Die Hohwachter Bucht

Küste der Holsteinischen Schweiz. Die Ex-Werberin Patricia Sachau aus Hamburg wollte unbedingt zurück in ihre Heimat an der Hohwachter Bucht. Die väterliche Schäferei gab es nicht mehr, doch mit viel Geduld und Verzicht baute sich Patricia eine neue Existenz auf. Jeder Cent floss in die Schafherde. Ihre Mitarbeiter: sieben Hunde, vor allem Border Collies. Die müssen noch viel lernen, denn aus vier Schafen wurden inzwischen 400: Lykke Sheepfarm hat Patricia ihren Betrieb genannt. Lykke ist dänisch und bedeutet Glück. Für sie gehören Schafe und Glück einfach zusammen.

Montag, 11. Mai | arte | 13.10 Uhr: Stadt Land Kunst – Frankreich: Von Schafen und Menschen

Staksige Beine, krumme Nase, raues Fell: Das Brigasque-Schaf ist nicht elegant, aber athletisch. Im Mercantour-Massiv, dem letzten Ausläufer der Südalpen vor dem Mittelmeer, fühlt es sich zu Hause. Schafe und Hirten konnten sich stets aufeinander verlassen. Gemeinsam passten sie sich den Herausforderungen einer Grenzregion an, die nacheinander provenzalisch, savoyisch, piemontesisch, italienisch und schließlich französisch war. Das Brigasque-Schaf, das einst zum Wohlstand der Region beitrug, wäre fast ausgestorben. Seine Rettung verdankt es ein paar engagierten Züchtern.

Die Sendung ist auch online verfügbar, vom 4. Mai bis 9. August 2026 auf arte.tv.

Dienstag, 12. Mai | hr | 5.50 Uhr: Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg

Muskelkraft und Schnelligkeit sind im Opel Zoo heute bei den Pflegern gefragt, denn einige der jungen Mufflons müssen den Zoo verlassen und dafür eingefangen werden. Die Mufflons sind sehr schnell, wendig und stark. Für Dr. Uta Westerhüs und ihr Team bedeutet das Fangen harte Arbeit und für die Mufflons Aufregung.

Donnerstag, 14. Mai | arte | 17.50 Uhr: Abruzzen: Begegnung mit dem Wolf

Der Wolf ist zurückgekehrt – mitten ins Herz Italiens, in den Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise. Nach einer unerwarteten Begegnung mit einem Wolfswelpen entschließt der italienische Tierfilmer Marco Andreini sich dazu, das Leben der Wölfe in ihrem zurückeroberten Habitat einzufangen. Jahreszeit um Jahreszeit dokumentiert Andreini ihr Leben.

Freitag, 15. Mai | Bayerisches Fernsehen | 11.50 Uhr: Abenteuer Wildnis

Tiere vor der Kamera: Highway durch die Rocky Mountains. Ein röhrender Wapiti-Hirsch mit seinem Harem blockiert einen Highway – Ernst Arendt und Hans Schweiger nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine ungewöhnliche Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen Hirschen warten muss, wo Bergschafe schwere Highway-Trucks ausbremsen, aber auch, wo die Tiere ganz artig über den Zebrastreifen gehen. 2. Teil "Tiere vor der Kamera: Highway durch die Rocky Mountains" folgt am 18.5.2026 im BR Fernsehen.

Samstag, 16. Mai | Bayerisches Fernsehen | 16.30 Uhr: natur exclusiv – Verrückt nach Schafen

Der Schäfer aus dem Pfaffenwinkel. Dem Beruf des Schäfers wird viel Romantik nachgesagt, aber es ist in Wahrheit ein Knochenjob. Markus Schnitzler ist Schäfer aus Leidenschaft und mit 130 Schafen einer der Letzten seiner Art am bayerischen Ammersee.

Am bayerischen Ammersee züchtet Schäfer Markus Schnitzler mit viel Hingabe zwölf verschiedene Schafrassen, obwohl sein ursprünglicher Hauptberuf eigentlich Metzger ist.

Mit einem Teil der Herde macht der Schäfer Tiertherapie in einer psychosomatischen Klinik. Den Rest der Herde treibt er jeden Sommer in die Berge, auf eine Alpe im Allgäu. 50 Hektar saftige Kräuterwiesen – ideal für die Tiere! Aber der Weg dorthin ist anstrengend und gefährlich. Knapp 1.000 Höhenmeter auf einem steilen, schmalen Steig gilt es zu überwinden. Nach einem gefährlichen Aufstieg bei Regen steht der Schäfer vor einer schweren Entscheidung.

Ein Jahr hat ein Filmteam den Schäfer begleitet, ein dramatisches Jahr, das aber auch ganz neue Chancen für ihn bringt. Der Film "Verrückt nach Schafen – der Schäfer aus dem Pfaffenwinkel" führt in die archaisch bodenständige Welt des Schäferdaseins in der grünen, bäuerlich geprägten Region des Ammersees und den wilden Allgäuer Bergen mit ihren hoch gelegenen Graskuppen.

Sonntag, 17. Mai | 3sat | 6.15 Uhr: Sylt – Deutschlands edles Nordlicht

Landwirt John-Ricklef Petersen hat nicht nur seine Rinder ständig im Blick, sondern vor allem auch seine ebenso vielen Salzwiesen-Schafe, 250 wollige Ureinwohner von Sylt. Sie weiden bis in den November hinein auf den Salzwiesen an der Ostseite der Insel und bestimmen den Jahresrhythmus der Familie. Alles ist fast auf den Tag genau getaktet, damit rechtzeitig zu Ostern etwa 400 Lämmer das Licht der Welt erblicken.

Montag, 18. Mai | arte | 12.25 Uhr: Stadt Land Kunst

Island: Strick mir einen Pullover! Um sich in Island vor dem eisigen Wind zu schützen, gibt es nichts Besseres als einen Lopapeysa. Dieser ebenso warme wie leichte Pullover wird aus Lopi hergestellt, der Wolle isländischer Schafe. Und von diesen gibt es auf Island doppelt so viele wie Menschen! Dank der geduldigen Tiere konnten sich die Wikinger seinerzeit in dieser unwirtlichen Gegend niederlassen. Im 20. Jahrhundert, nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde der Lopapeysa modernisiert – auch wenn die traditionellen isländischen Muster noch immer dazugehören. Das Know-how seiner Herstellung wird in Zeiten der Globalisierung von lokalen Genossenschaften bewahrt.

Die Sendung ist auch online verfügbar vom 11. Mai bis 16. August 2026.


Montag, 18. Mai | WDR | 20.15 Uhr: Land & lecker – kulinarische Schätze deutschlandweit

Sechs Landfrauen machen sich auf eine kulinarische Reise quer durch Deutschland – von der Eifel bis nach Oberbayern.

Gegenseitig besuchen sich die Teilnehmerinnen, bieten Einblicke in den Hofalltag und präsentieren ihre regionalen Spezialitäten. Am Ende vergeben sie Punkte und küren eine Siegerin. Wer kocht das leckerste Landmenü aus seinem kulinarischen Schatz?

Weitere Teilnehmerinnen: Im Münsterland betreibt Annika Ahlers-Vincke mit ihrem Mann eine spanische Ibérico-Schweinezucht. Im Hochschwarzwald arbeitet Jessica Joos im Vater-Tochter-Team und sie produzieren aus eigenem Obst Edelbrände. Gisela Elfinger züchtet in Oberbayern Walliser Schwarznasenschafe und betreut in der Sozialen Landwirtschaft Alzheimerpatienten. Victoria Görlich aus Ostwestfalen hat ein Start-up gegründet, bei dem sich alles um Hafer dreht. In der Eifel lebt Katharina Deitmers mit Texas Longhörnern und bildet gemeinsam mit ihrem Mann Cuttingsportpferde aus.

Dienstag, 19. Mai | NDR | 0.00 Uhr (in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch): Sprechende Schweine – KI übersetzt Tiersprache

Man stelle sich vor, man betritt eine Welt, in der Schweine ihre Gedanken und Gefühle mitteilen können. Genau das passiert in diesem Film. Eine einzigartige Entdeckungsreise in die Welt der Nutztiere.

Ein internationales Wissenschaftsteam hat 2022 ein bahnbrechendes "Google-Translate" für Schweinegrunzen entwickelt. So erfahren die Menschen mithilfe von KI erstmals von den Schweinen selbst, wie diese sich fühlen. Für die Dokumentation hat die Produktionsfirma Snowman Productions im Auftrag von NDR (Deutschland – Federführung), DR (Dänemark), SVT (Schweden), NRK (Norwegen) und RTS (Schweiz) eine Exklusiv-Vereinbarung mit der internationalen Forschergruppe geschlossen, um diese völlig neue Wissenschaft erstmals nicht im Labor, sondern im Alltag der Schweine anzuwenden.

Dafür haben Züchter in Deutschland und Dänemark dem Filmemacher Miki Mistrati erlaubt, Tonaufnahmen von Schweinen in unterschiedlichen Produktionsformen aufzuzeichnen. Ist ein Bioschwein glücklicher als ein konventionell gemästetes? Was erzählen die Freilandschweine? Die Wissenschaftler erhalten die Tonaufnahmen, ohne zu wissen, woher sie stammen, und analysieren, was die Schweine erzählen. Welche Schlüsse können daraus gezogen werden, was die Tiere mitteilen? Wie würde die Schweinezucht aussehen, wenn die Schweine über ihre Lebensumstände selbst bestimmen könnten? Wie wichtig ist es für die Menschen, zu wissen, dass das Schnitzel auf dem Teller von einem glücklichen Schwein stammt?

Der Film führt die verschiedenen Bereiche zusammen: die Wissenschaft mit den Erzeugern von Schweinefleisch, Verhaltensforscher und Verbraucher, und er erzählt die Geschichte eines besonderen Schweines, die Geschichte von Rosalie. Sie floh als kleines Ferkel im Winter durch bittere Kälte vor dem Schlachter und lebt nun als dicke Sau und Haustier auf einer Milchviehzucht in Ostfriesland.

Ein Film zum Nachdenken über die Menschen, über Tierwohl und über Nachhaltigkeit. Denn Schweine können jetzt mitreden.

Sonntag, 24. Mai | arte | 18.35 Uhr: Zu Tisch – Nördliches Baskenland, Frankreich

Alte, regionale Tierrassen – für Bauern aus dem Nördlichen Baskenland, wie Bettan Pribat und Bastien Garat, sind sie die Zukunft? Sie verarbeiten das Fleisch der Tiere zu Schinken, Würsten und Fleischkonserven. Auf den Tisch kommen Gemüsetarte, Piperade mit Ei und Speck, Apfel-Blutwurst-Crumble, marinierte Ziege und Cheesecake aus Schafsmilch.

Die Kintoa-Schweine von Bettan Pribat und Bastien Garat haben noch nie einen Stall gesehen. Die alte baskische Rasse ist an ein Leben in der freien Natur gewöhnt – ebenso wie die Schafe und die Kühe. Das Fleisch der Tiere verarbeiten die beiden Bauern zu Schinken, Würsten und Fleischkonserven, die sie in regionalen Netzwerken vermarkten.

In Xiberoa, der kleinsten der historisch sieben baskischen Provinzen, wird traditionell Weidewirtschaft betrieben. Elorri Aizager zieht den Sommer über mit ihren Schafen und Ziegen auf die Hochalm und produziert Käse. Die Freunde kochen gerne gemeinsam und genießen ihr Landleben in einer rauen, hügeligen Natur. Sie sind Landwirte aus Überzeugung.

"Zu Tisch" reist in verschiedene Regionen der Welt und schaut bei er Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart.

Online verfügbar von 23/05/2026 bis 22/08/2026

Sonntag, 24. Mai | NDR | 19.00 Uhr: Nordseereport Spezial – Isle of Man

Keltisches Kleinod in der Irischen See. Atemberaubende Landschaften, seltsame Tiere und das gefährlichste Motorradrennen der Welt: Die Isle of Man liegt in der Irischen See zwischen Großbritannien und Irland und ist dennoch anders als ihre Nachbarn. Eine stolze Inselnation mit 1000-jähriger Geschichte, eigener Währung und keltischer Amtssprache.

Hier fahren die ältesten Straßenbahnen des Kontinents, die Katzen haben keinen Schwanz und der Wein dort wird aus Rhabarber statt aus Trauben gemacht. Die Isle of Man ist eine Insel mit vielen Gesichtern. Es gibt schroffe Berge, abgelegene Küstenorte und eine Hafenstadt, in der Palmen wachsen und in der Touristen an viktorianischen Strandpromenaden flanieren.

Über die Einwohner der Isle of Man heißt es manchmal, sie seien ein bisschen skurril oder exzentrisch. Sie selbst lieben ihre Insel und züchten seltene Wikingerschafe, kümmern sich um historische Eisenbahnwaggons oder lassen sich von der wilden Küstenlandschaft inspirieren für ihre keltischen Kunstwerke.

"Der Nordseereport" erzählt die Geschichten der Bewohner und ihrer wilden Insellandschaft: von Farmern, die zurückgekehrt sind, von Winzern, die eine Tradition wiederbeleben und von Motorrad-Legenden, für die ihre Isle of Man Freiheit bedeutet.

Montag, 25. Mai | NDR | 3.50 Uhr: Die Nordreportage: Schwein gehabt

...ein Herz für Tiere in Not. In seinem Archepark, dem Haustierpark Lelkendorf in der Mecklenburgischen Schweiz, beherbergt Alexander Vay alte, vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen. Wenn er morgens seinen Futtergang entlang der Gehege macht, geraten die Schweine, Ziegen und Schafe in große Aufregung. Einige der Tiere begleiten ihn dabei zutraulich und verspielt wie junge Hunde.

Masken- oder Glöckchenschweine, Tarpan-Pferde oder Girgentana-Ziegen mit den Korkenzieherhörnern, die meisten Schützlinge sind Tiere, die irgendwann einmal bei anderen Halterinnen und Haltern in Not geraten sind. Alexander Vay hat sie gerettet, meist, weil die Besitzerinnen und Besitzer krank wurden und nicht mehr in der Lage waren, sich um die Schweine, Schafe und Pferde zu kümmern. Bei seiner Aktion arbeitet Alexander Vay mit Nadine Gronek von der Tierhilfe Norddeutschland im siebzig Kilometer entfernten Klein Sein zusammen.

Auch Nadine Gronek beherbergt in ihrem landschaftlich ebenso schön gelegenen Park jede Menge geretteter Tiere. Sie kümmert sich mehr um Hunde und Katzen, aber auch um Kamele und Kängurus, Waschbären und Rinder.

Da der Platz in beiden Auffangstationen begrenzt ist, versuchen die beiden Tierretter händeringend, ihre Tiere an neue, zuverlässige Tierhalter zu vermitteln. Mit Erfolg.

Mittwoch, 27. Mai | NDR | 14.00 Uhr: die nordstory – Bock auf Schafe

Vom Schreibtisch auf die Weide. Patricia Sachau ist Grafikdesignerin und hatte nach ihrem Studium eine Festanstellung in Hamburg. Doch dann beschloss sie, Schäferin zu werden.

Dabei kämpfen zahlreiche Schäfereien um ihre Existenz. Die Wollpreise sind im Keller, das Einkommen ist gering. Und immer mehr Schäferinnen und Schäfer hängen ihren Beruf unfreiwillig an den Nagel.

Patricia Sachau hat sich davon nicht abschrecken lassen. 2020 gründete sie die Lykke Sheepfarm. Lykke ist dänisch und bedeutet Glück. Und das fühlt sie bei der Arbeit mit den Tieren. Mit Romantik hat das Leben als Schäferin jedoch wenig zu tun, denn die Schafzucht erfordert viel Arbeit. Bis zu zwölf Stunden schuftet die junge Frau pro Tag, und wenn die Geburt der Lämmer ansteht, sogar noch mehr. Patricias Vater leistet ihr mit seiner Erfahrung als ehemaliger Schäfer Beistand, doch die gesamte körperliche Arbeit stemmt sie allein.

Wichtigste Helfer sind ihre Border Collies, die sie nebenbei selbst ausbildet. Während die meisten Schäfer vor allem vom Fleischverkauf leben, liegt ihr viel daran, auch die Wolle der Tiere zu nutzen. Dafür hat sie sich extra einige Gotland Pelzschafe angeschafft. Doch für die Vermarktung der Wolle muss sie sich einiges einfallen lassen.

So muss Patricia Sachau in der dritten Saison mit ihrer Schäferei ordentlich kämpfen, um auf den grünen Zweig zu kommen. Durch die Landschaftspflege erhält sie zwar Prämien, aber die werden nur einmal im Jahr ausgezahlt. Aber Patricia hat viele Ideen. Über die sozialen Medien hat sie sich schon eine Community aufgebaut und auch mit dem Onlineverkauf hofft sie, Kundschaft zu gewinnen. Und dann ist da noch ihre Familie, ihre Eltern und ihre vier Schwestern unterstützen sie mit Rat und Tat. Gemeinsam helfen sie bei einem Sommerfest an der Ostsee und versuchen, weitere Einnahmequellen zu finden.

Mittwoch, 27. Mai | WDR | 11.55 Uhr: Das Waisenhaus für wilde Tiere

Auf Harnas machen sich die Volontäre Svenja und Enrico mit Gepard Atheno auf den Weg in die Wildnis. Und andere warten schon darauf, das Gepardengehege zu betreten: Die Ziegen und Schafe brauchen frisches Gras. Wegen der großen Dürre ist nicht viel zu finden – aber in Athenos Zuhause wächst jede Menge. Der Gepard wird dafür ein paar Tage ausquartiert.

Donnerstag, 28. Mai | NDR | 20.15 Uhr: Die Anden Ecuadors

Eine mystische Bergwelt. Am Chimborazo, dem höchsten Berg Ecuadors, züchtet eine Bauernkooperative wieder Alpakas. Deren Haltung schont, anders als vormals die von Schafen, die sensible Andenvegetation und ist Existenzgrundlage vieler Kleinbauern.

Freitag, 29. Mai | Bayerisches Fernsehen | 19.30 Uhr: Landfrauenküche – Anja Floßmann aus Niederbayern

Anja ist studierte Gartenbauingenieurin und brennt für ihre Tomaten: 33 verschiedene Sorten ihres Lieblingsgemüses baut sie an. Auf ihrem Bio-Hof in Eggersdorf im Landkreis Passau, den Anja von ihrer Mutter übernommen hat, wachsen aber auch Wassermelonen und Physalis. Keine typischen Kulturen für den Bayerischen Wald, aber das Klima ändert sich und Anja stellt sich darauf ein. Neben dem Gemüseanbau hält sie Schafe zur Landschaftspflege.

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.