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Pflanzenporträt

Buschwindröschen

Bereits im zeitigen Frühjahr prägen weiße Blütenteppiche aus Buschwindröschen vielerorts den Waldboden. Die Aufnahme großer Mengen frischer Pflanzen kann bei Schafen und Ziegen jedoch zu Vergiftungen führen, während das Buschwindröschen im getrockneten Zustand ungiftig ist.
Veröffentlicht am
Buschwindröschen.
Buschwindröschen.Wirestock Creators/Shutterstock.com
Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) gehört zur Gattung der Windröschen in der Familie der Hahnenfußgewächse und zählt zu den typischen Frühjahrsanzeigern. Es wächst bevorzugt in dichten Beständen in schattigen Laubwäldern, an Waldrändern und in Gebüschsäumen, kommt aber auch auf Wiesen und in Parkanlagen vor. Das Buschwindröschen, welches auch Waldanemone oder Waldhähnchen genannt wird, ist in Mitteleuropa, Asien und Nordamerika weitverbreitet. Die ausdauernde, krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 25 cm und verfügt über ein bis zu 30 cm langes unterirdisches Rhizom, welches als Speicher- und Überwinterungsorgan dient. Am Stängel befindet sich ein Quirl aus drei handförmig geteilten Hochblättern, während grundständige...
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