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NATIONALE KAMPAGNE

Schweiz will Moderhinke ausrotten

Der Schweizer Bundesrat will der Moderhinke bei Schafen und Ziegen den Kampf ansagen. Diese häufig vorkommende Klauenspaltentzündung ist schmerzhaft für die Tiere und mit wirtschaftlichen Verlusten für den Tierhalter verbunden.
Veröffentlicht am
Eugen Ulmer KG
Die bakterielle Krankheit ist hoch ansteckend und weit verbreitet. Laut zuständigem Schweizer Bundesamt kommt sie in jeder vierten Herde oder bei jedem sechsten Tier vor. Ab 2024 soll die Krankheit in der Schweiz flächendeckend ausgerottet werden. Dafür werden alle Schafherden in der Schweiz auf die Krankheit getestet. Mit Hilfe eines PCR-Tests, wie von Corona bekannt. Da es laut Agrarbericht 2021 des Bundesamtes für Landwirtschaft rund 350 000 Schafe in der Schweiz gibt, ist der Aufwand sehr groß. Deshalb beginnen die Kantone bereits jetzt, zwei Jahre vor dem eigentlichen Kampagnenstart, mit dem Kampf gegen die Moderhinke. Das Pilotprojekt ist freiwillig und kann dazu dienen, bereits Lehren aus der Versorgung kranker Tiere zu ziehen. Die...
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