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Öffentlichkeitsarbeit: Württemberger Lamm – sofort erkennbar!

Qualitätslammfleisch erzeugen, ist eine Sache. Eine andere die dazu passende Öffentlichkeitsarbeit, denn schließlich sollen ja möglichst viele Menschen wissen, wo es das gute und leckere Lammfleisch gibt.
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Dem Badischen Schafzuchtbetrieb von Jürgen Seywald in Ballrechten-Dottingen bei Freiburg wurde unlängst eine besondere Ehre zuteil: Er erhielt als erster ein neu entworfenes Schild, das den Hof als Mitgliedsbetrieb des Qualitätsprogramms „Württemberger Lamm“ auszeichnet. Dafür war ein langer Anlauf notwendig, der im Zusammenhang steht mit den Anpassungsentwicklungen an einen veränderten Absatzmarkt. Die traditionelle Württembergische Merino-Schafhaltung musste sich bei der Produktion und beim Fleischabsatz den neuen Marktgebenheiten anpassen. Das Premium-Produkt ist längst nicht mehr Wolle, sondern Lammfleisch. Das wiederum ist ein Produkt, mit dem auch die mächtige Erzeugerschaft aus Neuseeland bei uns ihre Verkaufserfolge erzielt. „Unser heimisches Lammfleisch ist frischer und schmackhafter“, hält Ulrich Rothweiler, Geschäftsführer der Baden- Württembergischen Lammfleisch- Erzeugergenossenschaft, dagegen. Mit seiner hellroten Farbe sei das Fleisch der Lämmer schon allein optisch sehr ansprechend. Im Geschmack schließlich habe es dann ein diskretes, feinwürziges Aroma, so wie es vom Verbraucher gewünscht werde. Der heimische Rassetyp ist massiger, muskulöser geworden, wird aber weiterhin zur Landschaftspflege eingesetzt. Die Lämmer werden erst nach dem Absetzen aufgestallt. Die Muttertiere befinden sich in Koppelschafhaltung, in klassischer Hutung, oder in Mischformen davon. Die 140 Mitglieder der Lammfleisch- Erzeugergemeinschaft aber haben sich umgestellt: Sie sind von der Selbstvermarktung abgerückt und konzentrieren sich dafür auf die Erfassungsstruktur der Viehzentrale Stuttgart (VZ).
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