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Baden-Württemberg

Stellungnahme zu Corona-Beschränkungen an Ostern

Joachim Kamann, Vorsitzender des Ziegenzuchtverbandes Baden-Württemberg e.V., hat am 24. März 2021 vormittag eine schriftliche Stellungnahme zu den geplanten Corona-Beschränkungen am Osterwochenende an das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und an das Staatsministerium Baden-Württemberg geschickt. 

Am 24. März 2021 gegen 12:30 Uhr hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den Beschluss der zusätzlichen Osterruhe an Gründonnerstag und Ostersamstag in einer öffentlichen Pressekonferenz zurückgenommen.

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In der E-Mail an die jeweiligen Pressestellen beschreibt der Vorsitzende die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf Lebensmittelerzeuger und deren Kunden am Osterwochenende:

"Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat bisher sehr sensibel die Lebensmittelversorgung in Pandemie bedingten Lockdown-Phasen geregelt. Besonders die Entzerrung größerer Kundenströme durch die Offenhaltung von Hofläden und Wochenmärkten hat den Erzeugern und den Direktvermarktern enorm geholfen, ihre frischen und oft verderblichen Waren abzusetzen, und es den Verbrauchern erleichtert, diese Produkte direkt und kontaktfrei beim Erzeuger einzukaufen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken", so Joachim Kamann in seiner E-Mail.

Ostern ist ein Genussfest für Familien

Das Osterfest sei für die meisten Familien ein Genussfest mit frischen Lebensmitteln, sei es frischer Fisch für Karfreitag oder Käse, Eier, Lamm und Zicklein für das Osterfest.

Wenn die Vermarktung dieser frisch erzeugten Lebensmittel an Gründonnerstag und evtl. auch an Ostersamstag verboten bleiben würde, würden Lebensmittel verderben und zwangsläufig große Menschenansammlungen an den verbleibenden Einkaufstagen vor Gründonnerstag entstehen.

Aufforderung, die Beschränkungen zu überdenken

"Ich bitte im Namen des Vorstandes im Ziegenzuchtverband darum, die erwogenen Maßnahmen zu überdenken, die Direktvermarktung von Lebensmitteln an Gründonnerstag und Karsamstag von den Beschränkungen auszunehmen, und somit den Kunden und den Erzeugern von frisch produzierten Lebensmitteln entgegenzukommen", appelliert Joachim Kamann an die Vertreter der beiden Ministerien.

 

 

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