Brandenburg fördert Zucht und Ausbildung von Herdenschutzhunden
Die Brandenburger Landesregierung wird künftig die Spezialausbildung von Herdenschutzhunden zur Abwehr von Wolfsangriffen unterstützen. Wie das Potsdamer Agrarressort mitteilte, unterzeichnete Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger am Dienstag 14. Juni 2016 in Altlandsberg eine Vereinbarung mit der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde, mit der dieser offiziell die Zuständigkeit zum Aufbau einer Zucht von Herdenschutzhunden und zur Ausbildung und Prüfung dieser Tiere sowie zur Schulung der Nutztierhalter übertragen wird.
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Vogelsänger betonte dabei, dass die in der Arbeitsgemeinschaft organisierten Brandenburger Tierhalter deutschlandweit Vorreiter im Einsatz von Herdenschutzhunden seien. Dabei hätten deren Mitglieder in den vergangenen Jahren alte Traditionen wiederbelebt, geeignete Hunderassen geprüft, weitergezüchtet und Hunde für ihren Einsatz ausgebildet. Laut Vogelsänger wird nun im Rahmen der neuen Richtlinie „Natürliches Erbe“ in Brandenburg erstmals der Erwerb von Herdenschutzhunden unterstützt. Dazu sei es notwendig, die Zucht und Ausbildung von Herdenschutzhunden klar zu regeln und so zu gestalten, dass nur geeignete Rassen und sorgfältig ausgebildete und geprüfte Hunde aus geeigneten Zuchten gefördert würden und zum Einsatz gelangten. Brandenburg habe deshalb Empfehlungen zur Zucht, Ausbildung, Haltung und Umgang mit Herdenschutzhunden erarbeitet, welche die Grundlage für die Förderung von Herdenschutzhunden seien.
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